Quantenphysik ist neuer Partner in EU-Kanada Austauschprogramm

Studierende und Lehrende der Innsbrucker Quantenphysik erhalten die Möglichkeiten, im Rahmen eines von der Europäischen Union finanzierten Austauschprogramms, Erfahrungen in kanadischen Forschungseinrichtungen zu sammeln.
Prof. Gregor Weihs ist Innsbruck Koordinator in dem Austauschprojekt.
Bild: Prof. Gregor Weihs ist Innsbruck Koordinator in dem Austauschprojekt.

Die Innsbrucker Quantenphysik an den Instituten für Theoretische Physik und Experimentalphysik, sowie am Institut für Quantenoptik und Quantenkommunikation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist seit Jahren ein Aushängeschild der österreichischen Spitzenforschung. Dementsprechend stark ist die internationale Vernetzung der Quantenphysikerinnen und -physiker. Diese Vernetzung hat jetzt durch die Aufnahme in eine von der Europäischen Union finanzierte transatlantische Partnerschaft weiteren Ausdruck erfahren.

Im Rahmen des Projekts "Collaborative Student Training in Quantum Information Processing" wird die Mobilität von Master- und PhD-Studierenden sowie von Lehrenden gefördert und finanziell unterstützt. Beteiligt sind daran drei kanadische und vier europäische Institutionen, die auch ein Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung von Studienzeiten und Lehrveranstaltungen unterzeichnet haben.

Auf der Innsbrucker Seite führt Prof. Gregor Weihs das Projekt, der selbst vor zwei Jahren aus Kanada auf eine Professur für Photonik am Institut für Experimentalphysik zurückkehrt ist. Schon vor der offiziellen Aufnahme in das Projekt ging ein PhD-Student aus Innsbruck nach Waterloo, Ontario, um dort am renommierten Institute für Quantum Computing für ein Semester experimentelle Techniken und theoretische Konzepte in der Quanteninformationsverarbeitung zu studieren. In nächster Zukunft sollen zwei weitere Studierende in jeder Richtung die Möglichkeit erhalten, ihren Horizont zu erweitern.

(cf)