Internationale Auszeichnung für Paläoklimaforscher

Der Nachwuchswissenschaftler MMag. Dr. Ronny Boch vom Institut für Geologie und Paläontologie erhielt auf der Zweijahresversammlung der Deutschen Quartärvereiniging in Greifswald den Paul Woldstedt-Preis überreicht. Er ist der erste Österreicher, der diese Auszeichnung erhält.
Ronny Boch
Bild: Ronny Boch wurde mit dem Paul Woldstedt-Preis ausgezeichnet.

 

Seit 1998 verleiht die Deutsche Quartärvereinigung (DEUQUA) e.V. alle zwei Jahre den Paul Woldstedt-Preis für hervorragende wissenschaftliche Nachwuchsarbeiten auf dem Sektor der Quartärforschung, also jener Forschungsdisziplinen, die sich mit der Rekonstruktion der Umwelt- und Klimabedingungen während der allerjüngsten Erdgeschichte, dem Quartär (begann von 2,6 Mio Jahren), beschäftigen. Ronny Boch wurde für seine Arbeiten zu Klimaschwankungen seit dem Ende der letzten Eiszeit ausgezeichnet, die er anhand von detaillierten Analysen von Tropfsteinen aus einer Höhle in der Steiermark rekonstruierte. Diese Arbeiten mündeten in seine Dissertation mit dem Titel „Stalagmites from Katerloch Cave, Austria: Growth dynamics and high-resolution records of climate change“ (2008).

Zur Person

Ronny Boch, Jahrgang 1978, studierte Erdwissenschaften an der Universität Innsbruck und absolvierte hier auch sein Doktoratsstudium in Geologie; parallel erwarb er einen Magistertitel in Philosophie. Er arbeitet in der Forschungsgruppe von START-Preisträger Christoph Spötl am Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Innsbruck.

(ip)

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