ÖAW wählte neue Mitglieder

Am 23. April wählte die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) im Rahmen ihrer Gesamtsitzung 41 neue Mitglieder. Von der Universität Innsbruck wurde die Astrophysikerin Prof. Sabine Schindler als wirkliches Mitglied der ÖAW aufgenommen.
Prof. Schindler wurde zum wirklichen Mitglied der ÖAW gewählt.
Bild: Prof. Schindler wurde zum wirklichen Mitglied der ÖAW gewählt.

Bei ihrer jährlichen Wahlsitzung hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften zehn wirkliche Mitglieder, zwölf korrespondierende Mitglieder im Inland, 13 korrespondierende Mitglieder im Ausland und ein Ehrenmitglied der philosophisch-historischen Klasse aufgenommen. Von der Jungen Kurie wurden fünf Forscherinnen und Forscher in dieses Gremium gewählt und von der Gesamtsitzung bestätigt

Den Geheimnissen der Galaxien auf der Spur

Sabine Schindler absolvierte ihr Diplom-Studium der Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und promovierte an der Ludwig-Maximilians Universität München. Im Anschluss absolvierte sie im Rahmen eines Feodor-Lynen-Stipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung einen Forschungsaufenthalt an der University of California in Santa Cruz. Nach wissenschaftlichen Tätigkeiten am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching und an der Liverpool John Moores University am Astrophysics Research Institute trat sie 2002 eine ordentliche Professur am Institut für Astrophysik an der Universität Innsbruck an. 2004 übernahm Schindler die Leitung des Instituts für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck; 2006 wurde sie zum korrespondierenden Mitglied der österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt. In ihrer Forschungsarbeit beschäftigt sich Sabine Schindler hauptsächlich mit der Untersuchung von Galaxien und Galaxienhaufen durch numerische Simulationen und Beobachtungen.

(sr)

 

Links: