Junge Forschung auf die Bühne

Der Talentewettbewerb FameLab geht in die nächste Runde. Auch in diesem Jahr können junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter ihre Forschungen einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Am Mittwoch findet an der Universität Innsbruck eine Vorausscheidung statt, und das Publikum darf mitentscheiden.
Dr. Ansgar Kirsch vom Arbeitsbereich für Geotechnik und Tunnelbau hat im Vorjahr an FameLab teilgenommen.
Bild: Dr. Ansgar Kirsch vom Arbeitsbereich für Geotechnik und Tunnelbau hat im Vorjahr an FameLab teilgenommen.

 

 

In drei Minuten das eigene Forschungsgebiet wissenschaftlich akkurat, leicht verständlich und mitreißend zu präsentieren, das ist die große Herausforderung bei FameLab. Die Fantasie der jungen Kandidatinnen und Kandidaten kennt freilich keine Grenzen, wenn es darum geht, den eigenen Auftritt möglichst effektvoll zu gestalten. Totenschädel, Kontrabässe, aufblasbare Aliens und Perlenketten brachten die Forscherinnen und Forscher in den letzten Jahren auf die FameLab-Bühne. Die einzige Regel dabei lautet: Es dürfen nur Hilfsmittel verwendet werden, die die Kandidatinnen und Kandidaten selbst auf die Bühne tragen können.

 

Vorausscheidung in Innsbruck

 

Wie im Vorjahr gibt es auch heuer eine Vorausscheidung an der Universität Innsbruck. Am Mittwoch, 21. April, stellen die Kandidatinnen und Kandidaten ihre Forschungsarbeiten einer Jury und dem Publikum vor. Die Themen reichen dabei von den Naturwissenschaften und Technologie bis zu den Sozial- und Geisteswissenschaften. Die zehn Besten aus allen Vorausscheidungen nehmen nach einem intensiven Kommunikations-, Medien- und Präsentationstraining im Mai in Wien am Finale teil. Die Gewinnerin oder der Gewinner vertritt Österreich im Juni beim internationalen Bewerb im Rahmen des Cheltenham Science Festivals.

 

Chance für junge Forscher

 

FameLab wurde 2005 im Rahmen des Cheltenham Science Festivals entwickelt und findet seit 2007 zeitgleich auch in Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Serbien, Aserbaidschan, der Türkei, Israel und Großbritannien statt. Das Format der Veranstaltung richtet sich an eine weitere Öffentlichkeit, die an Wissenschaft interessiert ist. Der wissenschaftliche Inhalt und die Klarheit des Themas sind hier genauso gefragt wie Rhetorik und Witz. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben in dem Wettbewerb die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit an die Öffentlichkeit zu bringen und ein Medienecho zu erreichen. Das intensive Kommunikations- und Präsentationstraining bietet den Finalisten überdies die Chance zur beruflichen Weiterbildung.

 

(cf)

 

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