Erste Winter School on Federalism and Governance eröffnet

Zum ersten Mal findet in diesem Jahr die zweiwöchige Winter School on Federalism and Governance als Gemeinschaftsprojekt der Universität Innsbruck und der EURAC Bozen statt. In Anwesenheit von Prof. Margret Friedrich, Vizerektorin für Lehre und Studierende, wurde das internationale Programm, das unter der Schirmherrschaft des Europarates steht, gestern eröffnet
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Bild: 30 Studierende nehmen an der Winter School teil.

„Ich freue mich sehr, dass wir dieses Programm in Zusammenarbeit mit der EURAC Bozen anbieten können. Die große Resonanz bei den Anmeldungen zeigte, dass das Angebot auf großes Interesse stößt“, betont Univ.-Prof. Anna Gamper vom Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre der Universität Innsbruck. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Günther Pallaver vom Institut für Politikwissenschaft organisierte sie den Innsbrucker Teil des Programms. „Wir erhielten rund 200 Anmeldungen aus allen Teilen der Welt, nur 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten aufgenommen werden“, unterstreicht Pallaver die große Nachfrage. Die TeilnehmerInnen an der Winter School sind zum größten Teil postdocs oder postgradual Studierende, die teilweise bereits in der Lokalverwaltung tätig sind.

Stellung der Gemeinden in Bundes- und Regionalstaaten

In den kommenden zwei Wochen erwartet das internationale Teilnehmerpublikum ein hochkarätiges Fortbildungsprogramm, in dem die Stellung der Gemeinden in Bundes- und Regionalstaaten näher beleuchtet wird.

In der ersten Woche, die in Innsbruck stattfindet, wird die staatstheoretische und politische Rolle der Gemeinden im europäischen Mehrebenensystem behandelt. Neben den wissenschaftlichen Vorträgen von internationalen Referenten wird auch eine keynote lecture von LT-Präsident DDr. Herwig van Staa gehalten werden.

Die zweite Woche findet an der EURAC Bozen statt, hier liegt der Fokus der Vorträge auf den praktischen Tätigkeitsfeldern der Lokalverwaltung.

(sr)

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