Aufwachen in Dubai – Träumen im Oman

18 TeilnehmerInnen nahmen im November an einer Bauingenieur-Exkursion und ALUMNI-Reise nach Abu Dhabi – Dubai – Oman teil. Pipelinebau in Fujarah und Wasserbauwerke im Oman standen ebenso am Programm wie der intensive Kontakt zu Emirates und Omanis.
Eine Bauingenieur-Exkursion und ALUMNI-Reise führte im November nach Dubai und in den Oman.
Bild: Eine Bauingenieur-Exkursion und ALUMNI-Reise führte im November nach Dubai und in den Oman.

Im November startete bereits zum dritten Mal in diesem Jahr eine Bauingenieur-Exkursion und ALUMNI-Reise. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dekan Univ.-Prof. DI Dr. Arnold Tautschnig und der organisatorischen Leitung von Dr. Reinhold Friedrich besuchten 18 TeilnehmerInnen auch im Rahmen der universitären Weiterbildung an der Universität Innsbruck die Emirate und den Oman.

 

Die Reise begann  in Abu Dhabi mit der Besichtigung der erst Ende des Jahres 2007 eröffneten „Sheikh Zayed Bin Sultan Al Nahyan Mosque“, die nach dem verstorbenen Herrscher und Gründer der Vereinigten Arabischen Emirate benannt ist. Allein die Ausmaße des marmorweißen Gebäude-Ensembles beeindrucken: Die weltweit drittgrößte Moschee bietet rund 40 000 Gläubigen Platz. 82 Kuppeln zieren das Dach des Gotteshauses, die Hauptkuppel misst rund 70 Meter. Eine Stadtrundfahrt zu einigen weiteren bauingenieurmäßigen und architektonischen Highlights von Abu Dhabi führte die Gruppe auch zum Souk und in eine Einkaufs-Mall, um dann rechtzeitig am Nachmittag die Kongressmöglichkeiten im Exclusiv-Hotel Emirate Palace zu bewundern.

 

Im Anschluss daran ging die Reise in die Universitätsstadt Al Ain, eine Oasenstadt inmitten der arabischen Wüste weiter, um am nächsten Tag die zähen Verhandlungen am Kamelmarkt mitzuverfolgen.

 

Auf dem Weg nach Dubai konnten die TeilnehmerInnen die Pipelinebauten für die Öl-, Gas- und Wasserleitungen von Abu Dhabi nach Fujairah besichtigen. Diese Leitungen werden überwiegend aus strategischen Gründen gebaut, sollten im Bereich der Straße von Hourmus oder im Persischen Golf krisenhafte Ereignisse die Versorgung unsicher machen. Es werden in diesen Bereichen erdverlegte Rohrleitungen, Verteilleitungen, Resservoirs und Pumpstationen gebaut, die teilweise unter der Leitung des internationalen Ingenieurbüros ILF (Innsbruck-München) durchgeführt werden – vor Ort vertreten durch einen Absolventen der Baufakultät der Universität Innsbruck, Herrn DI Adolf Mair.

 

Um auch diesen Exkursionstag gebührend abzuschließen, besuchte die Gruppe den „Afternoontea“  im Burj al Arab. Dank des vor Ort weilenden Alumnis, Herrn DI Dr. Gerald Huber von Schletterer Wellness & Spa, konnte die Gruppe auch einen Blick in die Luxussuiten werfen.

 

Am folgenden Tag überzeugten sich die ReiseteilnehmerInnen – dank des tatkräftigen Einsatzes von Herrn Dr. Huber - bei zwei Baustellenbesuchen von den sich anbahnenden Problemen in Dubai: Beim 23marina-Hochhausbauwerk – einem fast 400 m hohen Gebäude – durfte die gesamte Exkursionsgruppe mit dem Bauaufzug in den 64 Stock (auf der Gebäudeaußenseite) hinauffahren. Der zweite Baustellenbesuch führte zur neuen Sport-Stadt in Dubai. Im Zuge der Baubesprechungen mit den zuständigen Projektmanagern bei beiden Projekten wurden den TeilnehmerInnen der Gigantismus und der enorme Investitionsaufwand für Bauten in Dubai, für die es in vielen Bereichen noch keine Nutzer gibt, immer mehr bewusst.

 

Mit Hilfe der Mitarbeiter von ILF International (Innsbruck-München) konnte die Gruppe dank Unterstützung von DI Adolf Mair am darauffolgenden Tag die Pipelinebauten, Pumpstationen und Wasseraufbereitungsanlagen im Bereich Fujairah besichtigen.

 

Die Exkursion führte dann aus den Emiraten in das Sultanat Oman. Auf dem Weg in die alte Hauptstadt des Omans, Nizwa, stand  die Besichtigung eines Hochwasserschutzdammes, der gleichzeitig auch als Grundwasseranreichungsdamm verwendet wird, am Programm. Die restlichen Tage der Hauptexkursion waren dann dem Kennenlernen der Kultur und der Menschen im Oman gewidmet – wobei die TeilnehmerInnen sich von der überaus herzlichen Art der Omanis und der großen Gastfreundschaft immer wieder überzeugen konnten.

 

Von den 18 TeilnehmerInnen kehrten nach dem Hauptprogramm 10 wieder zu ihren Verpflichtungen nach Innsbruck zurück, 8 flogen nach Salalah, um die Kulturbauten und den sehr großen Mehrzweck-Schutzwasserdamm bei Salalah zu besichtigen.

 

Über diese Reise zu 1001-Nacht über das „Aufwachen in Dubai“ und dem „Träumen im Oman“ berichten die TeilnehmerInnen in einem umfassenden Exkursionsbericht mit vielen Bildern, Tondokumenten und weiteren Überraschungen am Freitag, 15.01.2010, ab 18 Uhr im Großen Hörsaal der Baufakultät.

(ip)

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