Holz: Lebensform der Zukunft

„Klein-Alpbach“ war die Assoziation von Prof. Arnold Klotz, Vizerektor für Infrastruktur, als er die zahlreichen Besucher zur 9. Veranstaltung in Außervillgraten zum Thema Holz: Lebensform der Zukunft sah. In Vertretung von Rektor Töchterle eröffnete und moderierte der Fachmann mit Leidenschaft die zweitägige Veranstaltung, die durch die AG Universität im Dorf organisiert wurde.
Experten informierten im Rahmen von Uni im Dorf über den Baustoff Holz.
Bild: Experten informierten im Rahmen von Uni im Dorf über den Baustoff Holz.

Während der erste Tag ganz im Zeichen des Holzhausbaus mit geschichtlichem Rückblick und künftigem Ausblick auf Lebensformen der Zukunft stand, wurde am zweiten Tag ein Einblick in die aktuelle Forschungslage an der Universität Innsbruck gewährt.

 

Prof.  Michael Flach, Leiter des Arbeitsbereichs Holzbau, zeigte mit beeindruckenden Bildern das Holzhaus im Wandel der Zeit. Die damit in Verbindung stehenden technischen Entwicklungen präsentierte Univ.-Ass. Anton Kraler. Visionen von Wohnanlagen und dazu gehörenden Lebensräumen der Zukunft wurden im Rahmen eines aktuellen Forschungs- und Pilotprojekts von Prof.  Marlies Schneider, Leiterin des Instituts für Städtebau und Raumplanung, vorgestellt.

 

Nachdem die Anwesenden über den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstand durch die Experten informiert worden waren, bildete ein Vortrag von Prof. Wolfgang Feist, Leiter des Arbeitsbereichs Bauphysik, zum Thema „Lebenswerte Zukunft?“ den Abschluss. Er nahm Bezug auf den globalen Klimawandel und betonte, dass gerade im modernen Passivhausbau eine Chance besteht, die es zu ergreifen gilt.

 

Als Fazit der Veranstaltung nahmen die BesucherInnen mit, dass der Baustoff Holz eine Wertschöpfung vor Ort bewirkt, heute ein vorgefertigtes Hi-Tech Produkt ist, Energie liefert und spart sowie richtungsweisend für Klimaschutz und Wohnkultur ist.

 

Das Motto beider Tage spiegelte sich auch in den Predigten der Hl. Messen von Prof. Bernhard Kriegbaum, SJ zum Thema „Holz des Kreuzes – Holz des Heiles“ wieder. Für die Zukunft ist ein Kompetenzzentrum „Haus des Holzes“ geplant, das gerade im Hinblick auf das Fazit große Relevanz hat.

(ip)

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