Stabile Isotope im Fokus der Geo- und Biowissenschaften

Am 20. Und 21. November 2009 gastierte das „9th Austrian Stable Isotope User Group Meeting“ in Innsbruck und bot die seltene Gelegenheit, quer über Disziplingrenzen neueste Forschungsergebnisse auf dem stabilen Isotopensektor auszutauschen.
Rund 30 Geo- und BiowissenschaftlerInnen trafen sich Ende November in Innsbruck.
Bild: Rund 30 Geo- und BiowissenschaftlerInnen trafen sich Ende November in Innsbruck.

Dass sich Erdwissenschaftler, Biologen, Ökologen und Hydrologen zu einem gemeinsamen Workshop treffen ist eher die Ausnahme als die Norm. Möglich machte dies das gemeinsame Interesse an stabilen Isotopen. Die leichte Elemente Wasserstoff, Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel zeichnen sich dadurch aus, dass sie Isotope (Atome mit unterschiedlicher Anzahl an Neutronen) ausweisen, die eine ungemein wichtige Quelle an Information für ein Vielzahl geochemischer und biochemischer Prozesse darstellt, von der Photosynthese bis zur Bildung von Erzlagerstätten, von Nahrungsketten bis zur Klimaforschung und von der Gerichtsmedizin bis zur Trinkwasserversorgung.

 

Rund 30 WissenschaftlerInnen, davon etwa die Hälfte Postdocs, DoktorandInnen und DiplomandInnen bzw. Masterstudierende trafen sich Ende November in Innsbruck-Kranebitten im Rahmen des „9th Austrian Stable Isotope User Group Meeting“, einem jährlich stattfindenden nationalen Worshop. Es konnten drei renommierte Fachleute für Keynotes gewonnen werden: Anthony Fallick (Glasgow), Stuart Bearhop (Exeter) und Jurian Hoogewerff (Norwich).

 

Organisiert wurde das Treffen von Univ.-Prof. Christoph Spötl (Institut für Geologie und Paläontologie) zusammen mit PD Dr. Michael Traugott und Tatjana Weiler (Institut für Ökologie). Ermöglicht wurde es durch die Unterstützung seitens zweier universitäre Forschungszentren  - Geogene Dynamik – geogene Stoffe und Berglandwirtschaft –  sowie ThermoFisher Scientific und dem Land Tirol.

(ip)

 

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