Verschmelzung von Kunst und Wissenschaft

Am Dienstag eröffnete Rektor Karlheinz Töchterle im Beisein von rund 80 Gästen im Senatssitzungssaal die Ausstellung „Ars Crystallographica“. Der Innsbrucker Künstler Winfried Platzgummer und der Wissenschaftler Ulrich Griesser haben gemeinsam zwölf Werke geschaffen, in deren Zentrum die Natur von Kristallen steht.
Prof. Ulrich Griesser, Rektor Prof. Karlheinz Töchterle und Künstler Winfried Platzgummer
Bild: Prof. Ulrich Griesser, Rektor Prof. Karlheinz Töchterle und Künstler Winfried Platzgummer

Das Projekt „Ars Crystallographica“ versucht eine Verschmelzung von Kunst und Wissenschaft, in deren Zentrum die Natur von Kristallen mit ihren faszinierenden Formen, Mustern und Farbenspielen steht. Die morphologischen Merkmale der Bilder beruhen auf den vielfältigen Wachstumsphänomenen kristalliner Materialien und die beobachteten Farben entstehen beim Durchgang von polarisiertem Licht durch kristalline Stoffe. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zeigten sich begeistert von den Kreationen des Innsbrucker Künstlers Winfried Platzgummer und dem Wissenschaftler Prof. Ulrich Griesser vom Institut für Pharmazie der Universität Innsbruck.

 

Magnum Opus der Natur vollendet

Griesser leitet eine Forschungsgruppe, die sich auf die Festkörper- und Kristalleigenschaften von Arzneistoffen spezialisiert hat. Die Bildvorlagen, die im Zuge der täglichen wissenschaftlichen Arbeit aufgenommen wurden, zeigen mikroskopische Aufnahmen von Arzneistoffen und anderen Substanzen. Die von Platzgummer daraus kreierten Kunstwerke sind vom Wechselspiel Licht, Schatten und Farbe geprägt. Er verwandelte die natürlichen Modelle zu „Lichtobjekten“ und vollendete damit das Magnum Opus der Natur. Daraus entstand ein Zyklus von zwölf faszinierenden Lichtbildobjekten, die am kommenden Samstag bei der Langen Nacht der Forschung den Rahmen für die Präsentation „Wie malen Kristalle Bilder mit Licht?“ bilden und dann einige Monate lang im Senatssitzungssaal zu sehen sein werden.

(cf)

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