100. Geburtstag des Gründers der Alpinen Forschungsstelle Obergurgl

Der Begründer der Alpinen Forschungsstelle Obergurgl (AFO), Dr. phil. et Ing. agrar. Wolf Burger, wäre am 18.10.2009 100 Jahre alt geworden.
Dr. phil. et Ing. agrar. Wolf Burger (Fotoarchiv AFO)
Bild: Dr. phil. et Ing. agrar. Wolf Burger (Fotoarchiv AFO)

Als Vordenker  und Pionier hatte er die Vision, dass Obergurgl ein optimaler Standort für ein Bundessportheim und für eine Alpine Forschungsstelle sei. 1951 empfahl er, drei leerstehende Zollhäuser zu adaptieren, um im Herzen der Zentralalpen eine allseitig naturforschende Stelle einzurichten, deren Aufgabe es sein sollte “Alpinismus, alpinen Skilauf, Wissenschaft im und vom Hochgebirge mit Gästen aus allen Ländern Europas und allen Erdteilen zu pflegen” (Burger 1959). Er war der erste Leiter des damaligen Bundessportheims, starb allerdings sehr früh (27.10.1970) und erlebte damit den Aufschwung der Alpinen Forschungsstelle und des damaligen Bundessportheims nicht mehr.

 

Die Bedeutung der Alpinen Forschungsstelle Obergurgl als Stützpunkt für Forschungsprojekte verschiedenster Fachdisziplinen lässt sich leicht an der Vielzahl an Publikationen messen, die über das innere Ötztal seit der Gründung der AFO erschienen sind. Aktuell sind insgesamt 7 Institute der Universität Innsbruck mit ihren ForscherInnen in Obergurgl tätig. Zahlreiche andere Institutionen nutzen seit Jahrzehnten die Infrastruktur der Forschungsstelle, so z.B. die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, der Hydrographische Dienst des Landes Tirol.

 

Informationen zur Alpinen Forschungsstelle Obergurgl finden Sie hier.  

(ip)