Erich Thöni erhielt Sportehrenzeichen

Prof. Erich Thöni vom Institut für Finanzwissenschaft erhielt im Juli das Sportehrenzeichen der Stadt Innsbruck. Er hat in den vergangenen Jahren zahlreiche regionale Sport-Großevents sowohl in beratender Funktion als auch wissenschaftlich begleitet und die Themen Sportmanagement und Sportökonomie in Lehre und Forschung an der Universität Innsbruck verankert.
Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Eugen Sprenger gratulierten Prof. Thöni zur Auszeichnung.
Bild: Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Eugen Sprenger gratulierten Prof. Thöni zur Auszeichnung. [Foto: Stadt Innsbruck]

Der Festakt der Stadt Innsbruck am 2. Juli, an dem die Mitglieder der Stadtregierung, zahlreiche VertreterInnen der Kommunalpolitik sowie eine große Zahl von Innsbrucker Sportlern und Sportfunktionären teilnahmen, stand ganz im Zeichen des Sportes: Insgesamt dreizehn Persönlichkeiten wurden geehrt, sieben davon, darunter Univ.-Prof. Dr. Erich Thöni, für besondere Verdienste rund um den Sport. „Sport kennt keine Grenzen, Sport ist international, Sport verbindet die Völker, und der Sport ist vor allem auch ein integratives Element“, sagte Sportstadtrat Christoph Kaufmann anlässlich der feierlichen Verleihung in den Innsbrucker Ursulinensälen.

 

Begleitung sportlicher Großveranstaltungen

Univ.-Prof. Dr. Erich Thöni erhielt die Auszeichnung für eine Reihe von universitären und außeruniversitären Aktivitäten rund um den Sport: Gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Elmar Kornexl initiierte er 1994/95 die Dipl.-Studienrichtung ‚Fächerbündel Sportökonomie und Sportmanagement’ sowie in folge die Bakk.-Studienrichtung ‚Sportmanagement’ an der Universität Innsbruck, die als Modelle der Ausbildung galten und gelten. Seit 1984 publiziert er einschlägig Artikel und Bücher und liest seit 1993 ‚Sportökonomik’ am ISW. Als Sportökonom vertritt er Österreich in zahlreichen Tagungen und hielt Referate im In- und Ausland, z.B. in IOC- und ÖOC-Tagungen oder im Deutschen Arbeitskreis für Sportökonomie, in dem er seit 1997 das einzige österreichische Mitglied ist. Auch ist er Korrespondierendes Mitglied der Herausgeberschaft der Wiss. Zeitschrift „Sportwissenschaft – The German Journal of Sports Science“ (D).

 

Prof. Thöni war Mitglied des Bewerbungskomitees und GF des Finanzausschusses sowie Exekutivkomiteemitglied der ‚Nord. WM Seefeld 1985’ zwischen 1982 – 1985.

Als Berater war und ist er an der Bewerbung des Standorts Innsbruck für Sport-Großevents, beispielsweise für die Olympischen Winterspiele 2002 und 2006, für die Winteruniversiade 2005, für die World Police and Fire Games 2013 oder die Olympischen Jugend-Winterspiele 2012 beteiligt. Darüber hinaus begleitet und bewertet er derartige Veranstaltungen in seinen sozioökonomischen Untersuchungen.

 

Zur Person

Erich Thöni ist, nach Studien in Innsbruck, London (LSE) und York, seit 1987 Professor am Institut für Finanzwissenschaft und derzeitiger Leiter. Zu seinen Schwerpunkten in Lehre und Forschung zählen Finanzausgleich, Ökonomische Theorie des Föderalismus, Regionale und kommunale Finanzpolitik sowie Sportökonomik. Thöni engagiert sich außerdem für den intern. akademischen Austausch; u.a. ist er Universitätsbeauftragter für internationale Beziehungen sowie ASEA-Uninet-Koordinator an der Universität Innsbruck und hat mehrere Funktionen beim Österreichischen Austauschdienst (OeAD) inne. Er war Vizepräsident des ÖAD (1997 bis zur Umorganisation 2009). Er ist Mitglied des ‚Forum Internationales’ der Uniko, deren Delegierter in der Kommission für Entwicklungsfragen (KEF) sowie Vorsitzender des ‚Runden Tisches – Bildungszusammenarbeit in der Entwicklungszusammenarbeit’ in Wien und Delegierter im ASEM Educ Hub Advisory Committee in Singapore.

(ef)