Auszeichnungen für Sportwissenschaftler

Dr. Gerhard Ruedl wurde für seine Forschungsarbeiten zum Thema geschlechtsspezifische Unterschiede bei Verletzungen im Wintersportbereich gleich zweimal ausgezeichnet: Er erhielt den Sachico Yahashi Memorial Prize der International Society for Skiing Safety (ISS) und den 2. Preis der Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin.
Dr. Gerhard Ruedl
Bild: Dr. Gerhard Ruedl

Die International Society for Skiing Safety (ISSS) veranstaltet alle zwei Jahre den internationalen Kongress Sicherheit im Skisport, bei dem international angesehene Experten die neuesten Erkenntnisse zum Thema Ski- und Pistensicherheit diskutieren. Beim diesjährigen 18. International Congress Skiing Trauma and Safety, der Anfang Mai in Garmisch-Partenkirchen stattgefunden hat, wurde Dr. Gerhard Ruedl vom Institut für Sportwissenschaft mit dem „Sachico Yahashi Memorial Prize“ für den besten Beitrag aus dem Nachwuchsforscherbereich („Are ACL injuries related to perceived fatigue in female recreational skiers?“) ausgezeichnet. Damit ging diese begehrte Auszeichnung zum zweiten Mal in Folge an das Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck –  2007 erhielt Dr. Martin Mössner den Preis.

 

Für das Forschungsprojekt „Geschlechtsspezifische Unterschiede in internalen und externalen Risikofaktoren bei VKB-Verletzungen im Freizeitskilauf“ erhielt Dr. Ruedl im Frühjahr 2009 zudem den 2. Preis der Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin.

 

Risikofaktoren von Frauen

Dr. Gerhard Ruedl arbeitet als Projektmitarbeiter von Martin Burtscher und Werner Nachbauer im Bereich Alpinsport am Institut für Sportwissenschaft. Sein Forschungsgebiet umfasst Wintersportunfälle mit speziellem Fokus auf Knieverletzungen beim Skifahren. Ein Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf dem Eruieren von internalen und externalen Risikofaktoren von  Frauen, die sich beim Skilauf eine Verletzung des vorderen Kreuzbandes zugezogen haben. Diese Forschungstätigkeit findet in enger Kooperation mit dem Österreichischen Skiverband und zwei anerkannten Kniespezialisten, Dr. Alois Schranz von der „sportclinic medalp sölden – imst“ und Univ.-Prof. Dr. Christian Fink von der „Sportsclinic Austria“, statt.

(ip)

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