Südtiroler Freundeskreis besuchte Rechtswissenschaftliche Fakultät

Mitte Juni besuchte eine Delegation des Südtiroler Freundeskreises angeführt von Obmann Dr. Otto Mahlknecht die Alma mater. Der Freundeskreis kommt einmal im Jahr nach Innsbruck, um dabei die verschiedenen universitären Einrichtungen und Fakultäten kennenzulernen. War im letzten Jahr die Theologische Fakultät Ziel, so wurde heuer die Rechtswissenschaftliche Fakultät besucht.
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Bild: Prof. Bernhard Eccher (re.) mit dem Obmann des Freundeskreises, Dr. Otto Mahlknecht (mi.), und dem ehemaligen Vorstand Dr. Heinz Stuflesser (li.)

Dekan Prof. Gustav Wachter empfing die Südtiroler Freunde sehr herzlich in seinen Amtsräumlichkeiten. Er berichtete über die Rechtswissenschaftliche Fakultät und ihre Tätigkeit und konnte aufgrund zahlreicher Statistiken eindrucksvoll belegen, dass sich die Innsbrucker Rechtswissenschaftliche Fakultät großer Beliebtheit bei den Studierenden erfreut. Er unterstrich dabei, dass das Integrierte Diplomstudium der Rechtswissenschaften - Italienisches Recht eine ganz besondere Stellung innerhalb der Fakultät einnehme.
Auch Rektor Prof. Karlheinz Töchterle hieß die Delegation des Freundeskreises willkommen und betonte, dass die Beziehungen mit Südtirol hervorragend seien und speziell der Freundeskreis dazu einen wichtigen Beitrag leiste, wofür die Universität sehr dankbar sei. Dem schloss sich auch Mag. Rosa Maria Reinalter-Treffer, die Leiterin des Büros für Südtirolagenden an, die sich stets mit großem Einsatz um Südtiroler Anliegen bemüht.

Ausbildung Südtiroler Juristen

Zum Abschluss des Besuches begrüßte Prof. Bernhard Eccher die Abordnung aus Bozen im Institut für Italienisches Recht. Die Ausbildung der Südtiroler Juristen ist eine der zentralen Agenden des Instituts, in dem Ordinarien der Universität Padua lehren und in dem besonderes Augenmerk auf eine praxisnahe, zweisprachige Vermittlung der Kenntnisse des Rechts gelegt wird. Prof. Eccher und seine Mitarbeiter standen dem Freundeskreis für Fragen zur Verfügung. Besonders erfreulich ist, dass sich in nächster Zeit zwei Südtiroler Nachwuchswissenschaftlerinnen habilitieren werden. Prof. Eccher führte durch die neu gestaltete Institutsbibliothek, die nun auch mehr Platz für Studierende bietet.
Am Nachmittag konnte der Freundeskreis ein einmaliges Innsbrucker Kulturgut besichtigen, die Eremitage von Maximilian dem Deutschmeister, Landesfürst von Tirol, die im Innsbrucker Kapuzinerkloster untergebracht ist. Dr. Franz Caramelle, ehemaliger Landeskonservator Tirols, führte durch dieses faszinierende Zeugnis des Manierismus und begeisterte die Südtiroler Gäste.

(ip)

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