Dank für Unterstützung

Im Rahmen einer kleinen Feier überreichte Rektor Prof. Karlheinz Töchterle am Donnerstag das Universitätssiegel an Prof. Othmar Steinhauser von der Universität Wien. Er dankte ihm damit für die langjährige Zusammenarbeit und Unterstützung des Fachbereichs Theoretische Chemie an der Innsbrucker Universität.
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Bild: Rektor Prof. Karlheinz Töchterle übergibt das Siegel der Universität an Prof. Othmar Steinhauser.

Othmar Steinhauser ist Professor für Chemische Molekulardynamik am Institut für Theoretische Chemie der Universität Wien und seit über zehn Jahren als Gutachter für das von Prof. Bernd Michael Rode geleitete Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie tätig. Er beurteilt regelmäßig Dissertationen aus dem Fachbereich Theoretische Chemie und tut dies sehr detailliert und ausgewogen. Mehrere Tage pro Jahr ist Steinhauser auch Gast am Institut und diskutiert hier die aktuellen Entwicklungen und Ergebnisse mit den Forscherinnen und Forschern. Im vergangenen Jahr hat Steinhauser das vom Wissenschaftsministerium geförderte Pilotprojekt „Sparkling Science Fellowships" an der Theoretischen Chemie in Innsbruck extern begutachtet und dafür zwei Tage mit den für das Projekt ausgewählten sieben Schülern zugebracht. Prof. Steinhauser hat diese Tätigkeiten stets gerne und prompt übernommen. Mit der von Rektor Karlheinz Töchterle im Beisein von Prof. Günther Bonn und Prof. Bernd Michael Rode sowie Doktoranden der Chemie vorgenommenen Ehrung soll der Dank der Universität Innsbruck für dieses weit über das übliche Maß hinausgehende Engagement von Othmar Steinhauser für die hiesige Chemie zum Ausdruck gebracht werden. Prof. Steinhauser bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie und die immer wieder herzliche Gastfreundschaft.

Prof. Othmar Steinhauser wurde 1949 geboren und studierte an der Universität Wien Physik, Mathematik und Chemie. 1975 promovierte er unter den Auspizien des Bundespräsidenten. 1984 habilitierte sich Steinhauser für das Fach Theoretische Chemie, 1987 erhielt er einen Ruf an die Johannes-Gutenberg Universität Mainz. Vier Jahre später wurde er Professor für Chemische Molekulardynamik in Wien. Von 1992 bis 2000 war er Vorstand des Rechenzentrums der Uni Wien. Seit 2007 leitet er das neu gegründete Institut für Computergestützte Biologische Chemie.

(cf/us)

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