Vergangenheit und Zukunft der Erde

Über 150 Interessierte besuchten am Mittwoch im Kaiser-Leopold-Saal der Theologischen Fakultät die dritte Veranstaltung der Reihe „Kosmische Facetten“. Aus Anlass des Internationalen Jahres der Astronomie 2009 präsentiert das Institut für Astro- und Teilchenphysik Aktuelles über die Geheimnisse des Weltalls. Umrahmt wurde der Abend mit Musik, Poesie und einer Ausstellung.
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Bild: Prof. Walter Saurer

Auf eine Zeitreise über 15 Milliarden Jahre nahm Prof. Walter Saurer die Besucher am Mittwochabend mit: Von der Entstehung bis zum Tod protokollierte Saurer das Schicksal unseres Heimatplaneten Erde. Keine Geschichte für schwache Nerven, wie der Referent meinte. Von der Entstehung des Planetensystems, über verheerende Meteoriteneinschläge und lange Eiszeiten schilderte Walter Saurer sehr detailreich und anschaulich den Weg der Erde durch die Zeit. Was den Planeten und mit ihm seine Bewohner in der Zukunft noch alles erwartet, das stand im zweiten Teil des Vortrags auf dem Programm. Von regelmäßig wiederkehrenden Meteoritentreffern, dem Ende des natürlichen Treibhauseffektes und dem Fortschreiten des Lebenszyklus der Sonne hat die Erde nichts Gutes zu erwarten, meinte Saurer. Am Ende werde der Planet schließlich in die zum Roten Riesen aufgeblähte Sonne stürzen und Teil des glühenden Feuerballs werden.

 

Umrahmt wurde der Abend mit Musik von Gösta Müller und Harald Triendl sowie kosmischer Poesie von Paul Fülöp. Die Liechtensteiner Künstlerin Vreni Schächle präsentierte Malereien von kosmischen Nebeln. Die vierte und letzte Veranstaltung in der Reihe „Kosmische Facetten“ findet am 25. November zum Thema „Naturgeschichte des Weltalls: Vom Urknall bis zum Ende (?) der Zeit“ statt.

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