Romanistin Maria Iliescu erhält Ehrenmedaille der Universität Gent

Drei Jahrzehnte akademischer Austausch zwischen den Romanistiken der Univer¬sitäten Gent und Innsbruck haben enge Zusammenarbeit und lebenslange Freundschaften entstehen lassen. Die Architektin dieser Kooperation, die Innsbrucker Romanistin Maria Iliescu, wurde nun von der Universität Gent mit einem Festkolloquium und einer Ehrenmedaille geehrt.
Prof. Eugeen Roegiest, Prof. Maria Iliescu, Rektor Prof. Paul Van Cauwenberge
Bild: Prof. Eugeen Roegiest, Prof. Maria Iliescu, Rektor Prof. Paul Van Cauwenberge

Prof. Eugeen Roegiest von der Universität Gent lud zu dem Ehrenkolloquium, da er wusste, dass Prof. Iliescu mehr an wissenschaftlichen Ergebnissen als an großen Festreden interessiert ist. Zehn RomanistInnen aus sechs Universitäten in drei Ländern präsentierten Themen aus der ganzen Breite der Romanistik – entsprechend den umfassenden Forschungsinteressen von Maria Iliescu, die in Synchronie und Diachronie alle großen romanischen Sprachen erforscht.

 

In seiner Festrede zeichnete Prof. Roegiest den Werdegang von Maria Iliescu, vom Zwischen­kriegs-Wien über das kommunistische Rumänien und die schweirige Ausreise, bis zu ihrer Ankunft in Innsbruck und ihrer Aufbauarbeit hier, insbesondere im Rahmen der ersten Erasmus-Netzwerke, sowie ihre internationale Tätigkeit als Gastprofessorin nachzeichnete.

 

Prof. Iliescu hat insbesondere im Jahr 2007 den großen romanistischen Weltkongress CILPR nach Innsbruck geholt. Sie ist Trägerin mehrerer Ehrendoktorate, auch der Universität Innsbruck, erhielt den Forschungspreis des Landes Tirol und ist derzeit Präsidentin der größten romanistischen Fachvereinigung “Société de Linguistique Romane”.

(ip)

Links:
Institut für Romanistik