diss.netz.kunstgeschichte lud zu Infoveranstaltung

Im Mai lud die Initiative diss.netz.kunstgeschichte zum ersten Mal zu einer Veranstaltung: In Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte organisierte die Initiative eine Veranstaltung zum Thema Bildrechte.
Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung der Initiative diss.netz.kunstgeschichte
Bild: Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung der Initiative diss.netz.kunstgeschichte

Der Seminarraum des Instituts war fast bis auf den letzten Platz gefüllt;  neben (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen und Studierender verschiedener Fakultäten, nicht zuletzt der Kunstgeschichte, fanden sich auch Kulturschaffenden und MedienmacherInnen ein.

Die beiden FachreferentInnen Geli Kugler, DAS (Radio Freirad) und Manfred Büchele, Dr. jur. (Institut für Unternehmens- und Steuerrecht) behandelten das Thema aus verschiedenen Perspektiven: Geli Kugler leistete in ihrem Beitrag eine grundlegende Sensibilisierung zum Thema UrheberInnenrechte und Manfred Büchele ging in seinem Beitrag auf konkrete Bilder und „Problemfälle“ aus dem Publikum ein. Das Publikum nutzte die Gelegenheit, sich mit konkreten Problemstellungen an die beiden zu wenden. Offensichtlich wurde ein großes Bedürfnis nach der Klärung des rechtlichen Status von Bildern im wissenschaftlichen Kontext erkannt. In der anschließenden Diskussion  wurden praktikable Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Nicht unkritisch wurde aber auch auf nationale wie internationale Reproduktions- und Verwertungsverhältnisse verwiesen.

 

Zentrale Diskussionspunkte waren beispielsweise creative commons, Schutzfristen von UrheberInnenrechten, der Unterschied zwischen kommerzieller und rein wissenschaftlicher Nutzung, Bilder ohne Quellenangabe, Fotografien und Rechte der Museen oder Galerien.

 

diss.netz.kunstgeschichte

Seit Jänner 2008 gibt es an der Universität Innsbruck die Initiative diss.netz.kunstgeschichte. Das primäre Anliegen der Initiative besteht darin den Kontakt zwischen DissertantInnen zu fördern, ganz unabhängig von ihrer Betreuungssituation.  Initiiert wurde diese studentische Initiative von den derzeitigen Sprecherinnen Sonja Fabian und Irene Tischler. Derzeit gehören der Initiative  10 StudentInnen an. In erster Linie richtet sich die Initiative an DissertantInnen der Studienrichtung Kunstgeschichte. Darüber hinaus sind aber im Sinne eines transdisziplinären Zugangs derzeit bereits auch DissertantInnen aus anderen Fächern eingebunden, die in ihrer Dissertation dem Fachbereich Kunstgeschichte zuarbeiten.

(ip)

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