Gerichtspraxis für Studierende des Italienischen Rechts

Studierende des Italienischen Rechts der Uni Innsbruck haben künftig die Möglichkeit ein Praktikum beim Landesgericht Bozen zu absolvieren. Rektor Karlheinz Töchterle und Dr. Heinz Zanon, Präsident des Landesgerichts Bozen, unterzeichneten vergangenen Woche eine entsprechende Vereinbarung.
Rektor Töchterle und LG-Präsident Zanon bei der Unterzeichnung der Vereinbarung
Bild: Rektor Töchterle und LG-Präsident Zanon bei der Unterzeichnung der Vereinbarung

Am 5. Mai 2009 wurde vom Rektor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle, und vom Präsidenten des Landesgerichts Bozen, OLGR Dr. Heinz Zanon, die Vereinbarung unterzeichnet, die den Studierenden des Integrierten Diplomstudiums Italienisches Recht an der Universität Innsbruck gemeinsam mit der Universität Padua ab sofort eine Gerichtspraxis am Landesgericht Bozen ermöglicht.

 

Pro Studiensemester können zwei bis vier StudentInnen ein Praktikum zur Aus- und Weiterbildung für 6 bis 10 Wochen absolvieren. Die Plätze werden an fortgeschrittene Studierende auf Grund eines Rankings vergeben und sind mit Stipendien der Universität Innsbruck ausgestattet. Die Kandidaten werden einem bestimmten Richter (Tutor) zugeteilt und in die tägliche gerichtliche Tätigkeit integriert. Sie werden beispielsweise den Verhandlungen beigezogen und können unter der Anleitung des Tutors mit der Protokollführung und der Entscheidungsvorbereitung betraut werden. Nach den positiven Erfahrungen mit der österreichischen Gerichtspraxis und den vor Kurzem eingeführten Praktika bei der Staatsanwaltschaft Bozen ist mit der Einführung der Gerichtspraxis in Bozen ein weiterer Meilenstein in den Bemühungen der Universität Innsbruck nach einer praxisorientierten und berufsausgerichteten Ausbildung der Studierenden des Italienischen Rechts in Innsbruck gelungen.

(ip)

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