Tagung „Lebensqualität im Alter“ in Innsbruck

Mit „Lebensqualität im Alter – Grundlagen und Anwendungen des Lernens und Lebens mit assistiven Technologien“ befasste sich eine kürzlich in Innsbruck stattgefundene Tagung. Veranstalter waren die Innsbruck Media Studies der Leopold-Franzens Universität Innsbruck in Kooperation mit Meditrainment Consulting GmbH.
Prof. Dr. Theo Hug im Gespräch mit LRin Patrizia Zoller-Frischauf und Organisatorin Mag. Verena Fuchsberger. [Foto: Land Tirol / Mück]
Bild: Prof. Dr. Theo Hug im Gespräch mit LRin Patrizia Zoller-Frischauf und Organisatorin Mag. Verena Fuchsberger. [Foto: Land Tirol / Mück]

Die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) im Programm benefit geförderte Veranstaltung fand am 19. und 20. März 2009 in der Villa Blanka in Innsbruck statt. ExpertInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft referierten und diskutierten zu den Bereichen Geriartrie, Pädagogik, Informatik, Psychologie, Philosophie, Software Engineering etc. Außergewöhnlich war dabei die inter- als auch die transdisziplinäre Herangehensweise an die Thematik.

 

Nach der Begrüßung der TeilnehmerInnen durch LR Patrizia Zoller-Frischauf und Prof. Dr. Theo Hug, Sprecher der Innsbruck Media Studies, führte Primaria Prof. Dr. Monika Lechleitner in spannender Weise in das Thema ein. Die Themenschwerpunkte des ersten Veranstaltungstages waren „Unterstützung durch digitale Medien“, „Anwendungen assisitiver Technologien“ sowie „Vertrauen – Technik – Individualisierung“.

 

Interessant begann auch der zweite Veranstaltungstag, den Prof. Dr. Schönherr-Mann mit seinem Vortrag zum Thema Technik, Würde, Ironie einleitete. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurden die bisher behandelten Beiträge vertieft sowie neue aufgeworfen und kontrovers diskutiert. Bereichernd war die Zusammensetzung der Diskutanten, die durch ihre heterogenen Erfahrungen in den Bereichen der assistiven Systeme die Vielfältigkeit der Thematik verdeutlichten.

 

Abgerundet wurde die Tagung durch einen Workshop zur Netzwerkbildung, in dem die Frage behandelt wurde, welche Trends und Perspektiven zukünftig von Bedeutung sein werden. Den ExpertInnen zufolge werden assistive Systeme den Menschen in Zukunft in vielen Bereichen (Pflege, Smart Homes, Bildung, Krankheitsmanagement etc.) begleiten. Die Betonung liegt dabei auf einer Integration der Technik in die Lebenswelt der Menschen. Ein zentrales Bestreben besteht in einer Intensivierung der Vernetzung aller Beteiligten, um umfassende Forschung und Entwicklung betreiben zu können.

(ip)

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