Sabine Schindler ist FEMtech Expertin des Monats

Die Leiterin des Instituts für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck, Prof. Sabine Schindler, wurde von einer unabhängigen Jury mit hochrangigen VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Personalmanagement zur Femtech Expertin des Monats März gekürt.
Prof. Sabine Schindler wurde  zur FEMtech Expertin des Monats März gewählt.
Bild: Prof. Sabine Schindler wurde zur FEMtech Expertin des Monats März gewählt

FEMtech ist ein Programm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) zur Förderung der Chancengleichheit in Forschung und Technologie. Dabei sollen Frauen gezielt unterstützt und die Rahmenbedingungen in der industriellen und außeruniversitären Forschung so verändert werden, dass sie den Bedürfnissen von Frauen und Männern gleichermaßen entsprechen. Monatlich stellt FEMtech erfolgreiche Frauen im Forschungs- und Technologiebereich als Expertin des Monats in der Öffentlichkeit vor.

 

Prof. Sabine Schindler engagiert sich neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit als Leiterin des Instituts für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck auch im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der Uni Innsbruck. „In diesen besonders interessanten, anspruchsvollen und lukrativen naturwissenschaftlich-technischen Berufen sind immer noch viel zu wenig Frauen und leider wächst der Frauenanteil nur ganz langsam“, so Schindler. Aus diesem Grund freut Sie sich auch über die Vorstellung als Expertin des Monats und betont: „Die Initiative von FEMtech ist besonders wichtig, um der Gesellschaft und vor allem auch den jungen Frauen Beispiele zu präsentieren, die zeigen, dass es viele erfolgreiche Frauen in Forschung und Technologie gibt.“

 

Zur Person:

Sabine Schindler absolvierte ihr Diplom-Studium der Physik an der  Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und promovierte an der Ludwig-Maximilians Universität München. Im Anschluss absolvierte sie im Rahmen eines Feodor-Lynen-Stipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung einen Forschungsaufenthalt an  der University of California in Santa Cruz. Nach wissenschaftlichen Tätigkeiten am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching und an der Liverpool John Moores University am Astrophysics Research Institute trat sie 2002 eine ordentliche Professur am Institut für Astrophysik an der Universität Innsbruck an. 2004 übernahm Schindler die Leitung des Instituts für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck; 2006 wurde sie zum korrespondierenden Mitglied der österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt. In ihrer Forschungsarbeit beschäftigt sich Sabine Schindler hauptsächlich mit der Untersuchung von Galaxien und Galaxienhaufen durch numerische Simulationen und Beobachtungen.

(sr)

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