BESTENS? - Die Messezeitung zur BeSt

Die Messezeitung zur BeSt3 entstand in Zusammenarbeit des Kollegs Kommunikation, Wirtschaft und Mediendesign mit dem ECHO Verlag; am iPoint präsentieren wir einige Ausschnitte.
Rektor Töchterle und Felix Kerl bei der Eröffnung der BeSt. [Foto: BESTENS? - Messezeitung]
Bild: Rektor Töchterle und Felix Kerl bei der Eröffnung der BeSt. [Foto: BESTENS? - Messezeitung]

Die BeSt³ 2008 ist eröffnet

 

BeSt3 Mit über 160 Ausstellern ist die BeSt³ in Innsbruck die größte Bildungsmesse Westösterreichs. Gestern um 9:00 Uhr wurde die Messe unter musikalischer Begleitung der Big Band des Bundesrealgymnasiums Innsbruck feierlich eröffnet.

 

Zu Beginn gaben Veranstalter und Partner der Messe, darunter Univ.-Prof. Karlheinz Töchterle, Rektor der Leopold-Franzens Universität Innsbruck,  Dr. Beate Palfrader, Landesrätin für Bildung und Kultur, Dr. Karin Klocker vom AMS und Mag. Friedrich Faulhammer, Sektionschef  des Wissenschaftsressorts, einen Überblick über die Bedeutung der BeSt³ und äußerten ihre persönliche Meinung dazu.

„Die Jugendlichen sollten ihre Interessen und Neigungen verwirklichen und sich nicht ausschließlich am Arbeitsmarkt orientieren. Flexibilität und Mobilität spielen dabei heutzutage eine sehr wichtige Rolle“, so Dr. Palfrader.

Von Friedrich Faulhammer erfuhren die Messebesucher, dass Schüler/Innen Österreichs nun bereits in der AHS mit Hilfe des neuen Projektes „Studiechecker“ früher informiert werden, um sich somit besser auf anstehende Entscheidungen bezüglich Beruf und Studium vorbereiten zu können. Faulhammer: „Die Jugend sollte das Informationsangebot bestmöglich nutzen. Es dient als Orientierungshilfe, die eigentliche Entscheidung muss letztendlich aber jeder selbst treffen.“

Die Eröffnungsveranstaltung wurde von den zahlreich erschienenen Besuchern sehr gut aufgenommen, wobei das Publikum am Ende der Ansprachen von einem mühevoll vorbereiteten Buffet der Tourismusschulen Zillertal überrascht wurde. Dabei konnten die Teilnehmer den Morgen bei gemütlicher Atmosphäre, begleitet von den Jazzklängen der Innsbrucker Big Band, ausklingen lassen.

(BESTENS? - Messezeitung, 6.11.)

 

BeSt³er Partner

 

Interview – Felix Kerl, Organisator und Ansprechpartner der BeSt3 seit mittlerweile 20 Jahren gibt Auskünfte und Einblicke in die Entwicklung der erfolgreichen Messe

 

Seit 1988 begleitet und organisiert Felix Kerl als Veranstalter für das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, sowie für das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung die BeSt³ sowohl in Innsbruck als auch den anderen Standorten Salzburg, Klagenfurt, Graz und Wien.

In der 20-jährigen Tätigkeit ist diese Veranstaltung ein besonderes Highlight geworden und für ihn mittlerweile wie ein „kleines, liebgewordenes Kind“, speziell wenn er die positive Entwicklung der Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung heranwachsen und den Verlauf in den einzelnen Städten sieht. Dieser Werdegang ist sowohl gewollt als auch ungewollt.

Im Laufe der Zeit ist zu beobachten das viele BesucherInnen mittlerweile mit mehr und mehr Vorstellungen auf die Messe gehen und zumindest wissen wo ihre Interessen, Neigungen und Fähigkeiten liegen. Bestimmte Bereiche und Trends möchte Herr Kerl aber mit Absicht nicht herausgreifen um eine etwaige Beeinflussung der BesucherInnen zu vermeiden. Wichtig sei es ihm, das die jungen Menschen sich für einen Beruf oder ein Studium entscheiden welches ihren Interessen entspricht, indem sie glücklich sind und dabei aufgehen können.

In Innsbruck ist es heuer seine letzte BeSt³, wobei ein wehmütiger Abschied ausbleibt, da er die Messe als Erfolgsprodukt sieht und vom Andrang sowie dem Interesse der BesucherInnen begeistert ist. Trotz alledem wird er immer ein Auge auf sein „kleines, liebgewordenes Kind“ gerichtet haben und weiterhin die zukünftigen Messen für Beruf, Studium und Weiterbildung mit Interesse verfolgen und besuchen wird.

 

(BESTENS? - Messezeitung, 6.11.)

 

Sprachen eröffnen Welten

 

Sprachstudium – „Sprachen studieren ist mehr als Sprachen lernen“, dies war das Motto der gestrigen Diskussionsrunde, die von Rektor Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle und Mitgliedern der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät geführt wurde.

Sprachen eröffnen Welten“, so Rektor Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle. Sprache ist nicht nur ein einfaches Mittel zur Kommunikation, sondern auch der Zugang zu neuen Welten und Denkweisen, die eine Fülle an Erfahrung und Wissen mit sich bringt. Bei einem Sprachstudium werden neben der Sprache auch Kultur und Literatur des jeweiligen Landes vermittelt. Im Gegensatz dazu wird im internationalen Sprachzentrum „isi“, einer Dienstleistungseinrichtung für Studierende, nur das mündliche Kommunizieren gelehrt. Dabei handelt es sich um eine Zusatzqualifikation und Weiterbildungsmöglichkeit neben dem Studium.

Beim Sprachstudium unterscheidet man zwischen Philologie und Translationswissenschaften. Während man in der Philologie mehr auf die Grammatik, Rhetorik, Literatur und Kultur der Sprache eingeht, lernt man in den Translationwissenschaften das Übersetzen und Dolmetschen.

Im Weiteren differenziert man im Philologiestudium zwischen einem Lehramts- und einem Diplomstudium, wobei das Diplomstudium ab voraussichtlich nächstem Jahr durch den Bachelor und den Master abgelöst wird. Während man mit dem Lehramtsstudium einen spezifischen Beruf erlernt, dient das Diplomstudium als wertvolle Grundausbildung, mit welcher man in den unterschiedlichsten Branchen einsteigen kann.

So sind die Geisteswissenschaften für viele Berufsfelder in der ganzen Welt überaus wichtig und nützlich.

(BESTENS? - Messezeitung, 7.11.)

 

Kennst du deine Rechte?

 

Interview – Die Studierendenanwaltschaft Österreich beschäftigt sich mit den Fragen, Beschwerden und Problemen von StudentInnen rund um ihr Studium.

 

Viele StudentInnen wissen oft nicht, an wen sie sich bei eventuell auftretenden rechtlichen Problemen wie zum Beispiel Zugangsregelungen, Studienwechsel/-förderung, Studieren mit Behinderung usw., wenden können.

Seit 1997 besteht mit der Studierendenanwaltschaft die Möglichkeit, sich zu erkundigen und sich bei rechtlichen Fragen, die nicht von der jeweiligen Institution gelöst werden können, helfen zu lassen. In einem persönlichen Interview mit dem Leiter dieser Einrichtung, Dr. Josef Leidenfrost, nannte er einige Fallbeispiele um mögliche Problemsituationen zu veranschaulichen. Es passiert sehr häufig, dass Studierende nicht an den für ihr Studium wichtigen Lehrveranstaltungen teilnehmen können, obwohl sie eigentlich alle formellen Voraussetzungen dafür erfüllen würden. Hier treten die Anwälte für sie ein und versuchen für die Studenten möglichst angenehme Alternativtermine auszuhandeln.

Einer der bisher kuriosesten Fälle beinhaltete eine Unstimmigkeit zweier Universitätsdekane zu Ungunsten einer Erasmusstudentin, der ihr Auslandsaufenthalt nicht angerechnet werden sollte. Auch dieser Fall wurde von der Studierendenanwaltschaft
bearbeitet.

Ihr derzeit einziger Sitz befindet sich im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung in Wien. Eine gebührenfreie Hotline ermöglicht allen, sich täglich von 9 bis 16 Uhr telefonisch beraten zu lassen.

Die gesamten Leistungen der Studierendenanwaltschaft werden kostenlos für in- und ausländische Studenten zur Verfügung gestellt.

 

Kontakt:
www.studierendenanwaltschaft.at
email: san@bmwf.gv.at

 

Nehmen viele StudentenInnen ihre Leistungen in Anspruch?

Statement:
Die meisten Anfragen bekommen wir am Anfang und Ende eines Semesters. Themen dabei sind hauptsächlich Probleme mit Prüfungsterminen und Lehrveranstaltungen.Einige Studierende reisen eigens für eine persönliche Beratung nach Wien, da es in ihrer Stadt keine Anlaufstelle dafür gibt. In jeder Großinstitution, das heißt an Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen, sollte daher eine derartige Einrichtung vorhanden sein.

 Dr. Josef Leidenfrost

 

 

(BESTENS? - Messezeitung, 7.11.)

 

Nach oben scrollen