Mit guter Laune ins neue Studienjahr

Ein großer Erfolg war das erste „Oktoberfestl zum Semesteranfang“ für die MitarbeiterInnen der Universität Innsbruck am vergangenen Freitag. Über 350 KollegInnen folgten der Einladung des Rektorenteams auf den Parkplatz hinter dem Hauptgebäude und hatten ihren Spaß.
BM Hahn, Rektor Töchterle und BR II - Vorsitzender Vones nahmen die Siegerehrung vor.
Bild: BM Hahn, Rektor Töchterle und BR II - Vorsitzender Vones nahmen die Siegerehrung vor.

Fast wäre die Premiere ins Wasser gefallen, denn noch der Morgen sah eher trüb und regnerisch aus. Aber einmal mehr zeigte sich, dass auf die Meteorologie doch Verlass ist. Gegen Mittag klarte das Wetter auf und so stand dem ersten „Oktoberfestl“ der Universität Innsbruck nichts mehr im Wege. Das Rektorenteam hatte alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen, gemeinsam den Start ins neue Studienjahr zu feiern und über 350 waren gekommen. Bei Grillhendl, Würstl, Saft, Bier und für die eher empfindlichen auch Glühwein wurde gefeiert, gelacht, geredet und gegessen, bis die Sonne sich dann endgültig hinter den Bergen verabschiedete und die Temperaturen dann doch merklich nach unten gingen. „Es gehört zum gemeinsamen guten Arbeiten dazu, dass man auch gemeinsam feiert“, betonte Rektor Karlheinz Töchterle bei seinen Begrüßungsworten. Er nütze die Zeit bis zu einem Termin mit Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn, um gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen im Büro des Rektors den nicht ganz ernst gemeinten Sportwettkampf zu eröffnen.

 

Spaß stand im Vordergrund

Der „Oktoberjux“, geplant und durchgeführt von den findigen Fachleuten des Universitätssportinstitut (USI) um Armin Morscher und Helmut Weichselbaumer, war ein eigens für diesen Nachmittag kreierter Spaßwettkampf. In dessen Rahmen mussten die 12 teilnehmenden Teams einen Medizinball durch einen Parcours dirigieren, wobei der bzw. dem Ballführenden die Augen verbunden waren oder mit einem sehr unhandlichen Doppeltennisschläger Bälle über ein Netz spielen. Ebenfalls deutlich schwerer als es aussah war die Eierwurf- und Fangstation: Hier mussten Tischtennisbälle über einen gewisse Entfernung hinweg geschlagen und dann mit Eierkartons aufgefangen werden. Am Ende wartete dann eine Aufgabe, die offenbar aus dem Trainingsprogramm der südamerikanischen Gauchos stammt. Kleine, an Bólas, das südamerikanische Lasso, erinnernde, an beiden Seiten beschwerte Schnüre mussten so auf einen Stab geworfen werden, dass sie sich daran verfingen und hängen blieben. Insgesamt war dieser Wettkampf sehr selektiv. Für das Team des Rektorsbüros, das unter dem Pseudonym „Fort Knox“ auftrat, kam erschwerend dazu, dass der Mannschaftsführer sehr schnell Richtung Flughafen aufbrechen musste um den Minister abzuholen, als die Maschine aus Wien über die Köpfe hinweg donnerte. Wohl auch deswegen reichte es dann nur für Platz 10.

 

Prominenter Gratulant

Die Siegerehrung nahmen dann der Rektor, Minister Hahn, USI-Chef Weichselbaumer und der Vorsitzende des Betriebsrates II, Erwin Vones, gemeinsam vor. Das Team Holzbau verwies die KonkurrentInnen „Die Hardrocker“ von der Mineralogie und „Kruzidirken“ vom ZID auf die Plätze zwei und drei. In seiner kleinen Rede zur Siegerehrung zeigte sich Johannes Hahn sehr erfreut über den „Innsbrucker Weg“: „Ich halte das eine sehr gute Idee, auch einmal auf diese entspannte Art Inter- und Transdiziplinarität zu leben. Ich kenne so etwas von keiner anderen Hochschule. Die Universität Innsbruck hat hier wieder einmal die Nase vorne und ich hoffe, dass andere Standorte diese gute Idee aufgreifen.“

 

Unter der musikalischen Untermalung durch eine Abordnung der Uni-Big-Band, die den ganzen Nachmittag sehr professionell und engagiert begleitete, ging des erste Oktoberfestl dann am frühen Abend langsam zu Ende. BesucherInnen und OrganisatorInnen war da schon klar: Das muss eine Fortsetzung haben.

(us)