Feuerwehr probte den Ernstfall am GeiWi-Vorplatz

Im Zuge des Baus der neuen Universitäts- und Landesbibliothek und der Restrukturierung der Geisteswissenschaftlichen Fakultäten war die Berufsfeuerwehr Innsbruck bereits mehrmals im Einsatz, um den etwas in Vergessenheit geratenen Brandschutz wieder auf den letzten Stand der Technik zu bringen.
Die Bergungsübung zeigte, dass es ohne Probleme möglich ist, Personen vom Dach des GeiWi zu bergen.
Bild: Die Bergungsübung zeigte, dass es ohne Probleme möglich ist, Personen vom Dach des GeiWi-Turms zu bergen.

Im Zentrum der Übung stand die Bergung vom höchsten Gebäudeteil, dem Dachgeschoss des GeiWi-Turms im 11. Obergeschoss. Um diese nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis zu gewährleisten, organisierte OBM Hansjörg Egger von der Berufsfeuerwehr Innsbruck, eine Bergungsübung, die zeigte, dass es ohne Probleme möglich ist, Personen vom Dach in Sicherheit zu bringen.

 

Im Anschluss daran erfolgte eine Übung beim Bruno-Sander-Haus, wo es wichtig ist, eine Evakuierung auch während der Bauphase in Abstimmung mit dem Sicherheitskoordinator und der örtlichen Bauaufsicht zu gewährleisten.

 

„Wichtig für eine  gut geplante und funktionierende Übung bzw. eine tatsächliche Bergung ist, dass die Feuerwehrzonen frei sind, um eine ungehinderte Zufahrt zu den Gebäuden gewährleisten zu können“, erklärt DI Christoph Genser von der Stabsstelle für Sicherheit und Gesundheit der Universität. „Deshalb werden ab 15. Oktober  Fahrzeuge, die in der Feuerwehrzone parken, kostenpflichtig abgeschleppt (ca. € 270,--). Ebenso werden zukünftig Fahrräder abgeschleppt, die trotz Hinweisschilder nicht auf den markierten Bodenflächen abgestellt sind.“

 

Neben der Übung wurde der Brandschutz an der Universität Innsbruck auch durch die zum Teil schon fertig gestellten Brandschutzpläne für die Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie die Ausbildung von Brandschutztruppen und Brandschutzwarten verbessert.

 

Sicherheits- und Gesundheitstag

„Wir möchten alle Mitarbeiter/innen auch herzlich zu unserem Sicherheits- und Gesundheitstag am 15. Oktober 2008 einladen“, so Christoph Genser. In der Aula des Universitäts-Hauptgebäudes werden Vorträge zu den Themen 

  •  ArbeitnehmerInnenschutz
  •  Brandschutz
  •  Arbeitspsychologie
  •  Ernährung

angeboten.

 

Weiters haben Mitarbeiter/innen (120 Personen) die Möglichkeit, sich ein Fitness-Profil erstellen zu lassen. Dazu steht ein Truck (betriebliche Vorsorge auf Rädern) mit sieben Stationen zur Verfügung, wo Ärzte, Vitalcoaches und deren Assistenten in Sachen Gesundheit und Lebensstil beraten.

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