Studierende der Politikwissenschaft erkundeten EU-Institutionen

Im Zuge des Seminars „Entwicklungsperspektiven“ am Institut für Politikwissenschaft von Prof. Dr. Heinrich Neisser und seiner Tutorin Simone Schmid begaben sich im Sommersemester 2008 22 Studenten der Uni Innsbruck auf Exkursion nach Brüssel und Luxemburg, um die politische Praxis und Arbeitsweisen der Institutionen der Europäischen Union besser kennen zu lernen.
Studierende der Politikwissenschaft erkundeten EU-Institutionen
Bild: Studierende der Politikwissenschaft erkundeten EU-Institutionen

Bei ihrem Besuch in der Ständigen Vertretung Österreichs in  Brüssel wurden die Studierenden von Botschafter Hans-Dietmar Schweisgut empfangen und über die wichtigsten Aufgaben der Vertretung eingeführt. Anschließend referierte Willy Kempel, Abteilungsleiter der Abteilung für Inneres der Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU, zum Thema: „Zunahme an EU-Missionen und die sich daraus abzeichnende Außenpolitik“, gefolgt von einem Vortrag von Paul Schmidt, Gesandter der Österreichischen Nationalbank,  über „Aktuelle wirtschafts- und währungspolitische Themen“

 

Danach ging es weiter Richtung Europäisches Parlament, wo die Studierenden Gespräche mit den österreichischen Abgeordneten zum Europäischen Parlament Johannes Voggenhuber und Othmar Karas erwarteten. Anschließend stand ein Informationsprogramm des Europäischen Parlaments mit Vortrag und Führung auf dem Programm.

 

Bei ihrem Besuch der Europäischen Kommission hatten die Studierenden die Möglichkeit ein Hintergrundgespräch mit Michael Karnitschnig, Mitglied des Kabinetts der EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, zu führen. Darauf folgte ein  Besuch beim „Ausschuss der Regionen“, wo Christian Gsodam, Abteilungsleiter Medien und Kommunikation, die Aufgaben erläuterte.

 

Besuche beim „Rat der Europäischen Union“,  beim  „Tiroler Verbindungsbüro“, beim Europäischen Gerichtshof und der österreichischen Botschaft in Luxemburg rundeten das Exkursionsprogramm der  Innsbrucker Studierenden ab.  „Die Institutionen vor Ort zu sehen und die Chance mit Experten zu sprechen, ermöglicht einen Gesamteindruck davon, wie die Europäische Union funktioniert, den die Theorie nicht vermitteln kann“, zeigte sich der Innsbrucker Studierende Alexander Maier begeistert.

(sr)

 

Nach oben scrollen