Georgische Delegation besuchte Uni Innsbruck

Vom 14. - 27. April ist eine Delegation der Tbilisi State University (TSU) aus Georgien zu Gast in Österreich. Vergangenen Donnerstag besuchte die Delegation die Universität Innsbruck und wurde von Rektor Karlheinz Töchterle empfangen.
Eine Delegation der Tbilisi State University (TSU) aus Georgien besuchte die Universität Innsbruck
Bild: Eine Delegation der Tbilisi State University (TSU) aus Georgien besuchte die Universität Innsbruck

Die georgische Delegation besteht aus circa 20 Personen - größtenteils ProfessorInnen und auch Angehörige der Universitätsverwaltung. Ihr Besuch in Österreich erfolgt im Rahmen eines Projektes, das von der EU finanziert wird und dazu dient, einen Post graduate - Universitätslehrgang (MA in European Studies) und ein "Institute for European Studies" aufzubauen, das fakultätsübergreifend (Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Geschichte und Sozialwissenschaften) agiert. Darüber hinaus sind diese Aktivitäten auch in die Harmonisierungsbemühungen zwischen der EU und Georgien eingebunden.

 

 

Die Universität Innsbruck ist für die georgische Delegation von besonderem Interesse, da aufgrund der bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Innsbruck und Tiflis bereits enge Kontakte bestehen. Norbert Wimmer, Professor am Institut für öffentliches Recht und ehemaliger Vizebürgermeister in Innsbruck, war maßgeblicher Initiator der Gespräche an der Universität Innsbruck. „Es ist wichtig, dass die Universität Innsbruck auch Kontakte zu den postsowjetischen Staaten wie Georgien oder Aserbaidschan pflegt, da hier nicht nur wissenschaftliches Potential vorhanden ist, sondern auch der Wunsch besteht, näher an die EU und insbesondere auch an Österreich heranzurücken. Ich stelle gerne meine Kontakte zu Georgien im Rahmen des Centers of Public Reform (CPR) – eine Vereinigung unabhängiger Experten, die im Rahmen der EU-Harmonisierungsprozesse (PHARE, TACIS, etc.) tätig sind, zu diesem Zwecke zur Verfügung“, erklärt Wimmer und resümiert: „Aufgrund der Gespräche besteht die begründete Hoffnung, dass sich eine ständige Kooperation zwischen den beiden Universitäten entwickelt.“

Text: Susanne Röck

Nach oben scrollen