Großer internationaler Erfolg für Bachelor-Absolventin im Bereich Psychoanalytische Pädagogik

Einen großen internationalen Erfolg hat Elisabeth Sandler, BA mit ihrer Bachelor-Arbeit im Fachbereich Psychoanalytische Pädagogik am Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung (PsyKo) erzielt.
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Bild: Dr. Huber, Elisabeth Sandler, BA, Prof. Aigner (von links).

Beim weltweit größten akademischen Wettbewerb für Bachelor-Abschlüsse „Undergraduate Awards 2015“, wo besonders innovative und kreative Studierende aus allen Disziplinen ausgezeichnet werden, erreichte Elisabeth Sandler unter 5.117 studentischen AntragstellerInnen von 255 Universitäten aus 39 Ländern der Welt die Gruppe der 10 Prozent besten AbsolventInnen: „You have been identified as an outstanding academic at the international level – representing Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Your paper, entitled ‚Beyond Pure Love A Definition of Child Instrumentalisation in Educational Science‘ (...)“, heißt es in der Begründung. Frau Sandler erreichte damit als einzige Österreicherin einen der vorderen Plätze.

Ihre in englischer Sprache verfasste Bachelor-Arbeit wurde in dem von Univ.-Prof. Dr. Josef Christian Aigner geleiteten Arbeitsbereich von Univ.-Ass. Dr. Johannes Huber betreut. Sie behandelte den erziehungswissenschaftlich innovativen Begriff der „Kindes-Instrumentalisierung“ und untersuchte, inwieweit dieser Begriff im Rahmen der sowohl psychologisch wie pädagogisch bedeutsamen Bindungstheorie John Bowlbys anschlussfähig ist. Dies ist auch der besonders innovative Teil der Arbeit, der bei der hervorragenden Bewertung hervorgehoben wurde.

Von 10. bis 13. November 2015 ist Frau Sandler deshalb zum Undergraduate Awards Global Summit in Dublin, Irland, eingeladen und wird dort neben der Überreichung ihrer Auszeichnung die Gelegenheit haben, gemeinsam mit anderen Top-Studierenden aus der ganzen Welt an Diskussionen, Workshops und Veranstaltungen teilzunehmen.

(Josef Christian Aigner)

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