Open Access Publizieren leicht gemacht

Das österreichische Bibliothekskonsortium Kooperation E-Medien Österreich, darunter die ULB Tirol, hat mit Springer eine Vereinbarung getroffen, die sowohl Zugriff auf über 2.000 Springer-Zeitschriften erlaubt als auch die Möglichkeit schafft, in über 1.600 Springer Hybrid-Zeitschriften Open Access zu publizieren.
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Bild: Open Access Publizieren leicht gemacht

Ähnlich wie in den Niederlanden erhalten auch österreichische Forscherinnen und Forscher ab 2016 die Möglichkeit ihre Forschungsergebnisse im qualitativ hochwertigen und breiten Zeitschriftenportfolio des Springer-Verlags Open Access zu publizieren. Einen entsprechenden Vertrag über das neue Lizenzmodel „Springer Compact“ hat das österreichische Bibliothekskonsortium unter Beteiligung der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol und mit Unterstützung des FWF mit dem Verlag abgeschlossen. „Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich so ganz auf das Publizieren konzentrieren und müssen sich nicht um die finanziellen Rahmenbedingungen und administrativen Anforderungen im Hinblick auf Open Access-Mandate kümmern“, sagt die in der ULB Tirol zuständige Mitarbeiterin, Mag. Erika Pörnbacher. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Innsbruck stehen nun über 1.600 Zeitschriften zur Verfügung, in denen sie Open Access publizieren können, ohne sich Sorgen bezüglich Finanzierung oder Einhaltung von Open-Access-Richtlinien machen zu müssen. Die Vereinbarung gilt ab Januar 2016 und ist als Pilotmodell zunächst drei Jahre in Kraft. „Die genaue Vorgehensweise für das kostenlose Open-Access-Publizieren wird derzeit in Zusammenarbeit mit dem Verlag  geklärt “, sagt Erika Pörnbacher. „Wir werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber rechtzeitig darüber informieren.“

(Christian Flatz)