Auszeichnung für Matthias Sutter

Gemeinsam mit seinen Koautoren Gary Charness, Francesco Feri und Miguel Melendez erhält der Volkswirt Mathias Sutter den Exeter Prize for Research in Experimental Economics, Decision Theory and Behavioral Economics für eine Arbeit zum Verhalten in Netzwerken.
Univ.-Prof. Dr. Mathias Sutter. (Foto: Andreas Friedle)
Bild: Univ.-Prof. Dr. Mathias Sutter. (Foto: Andreas Friedle)

„Experimental games on networks: underpinnings of behavior and equilibrium selection“, so der Titel des ausgezeichneten Papers, das in Econometrica veröffentlicht wurde. In ihrer Begründung für die Auszeichnung mit dem Exeter Prize streicht die Jury hervor, dass sich die Arbeit durch eine ausgewogene Mischung aus Theorie, experimentellem Design und neuen Ansätzen zur Erklärung von Verhaltensmustern auszeichne. „Die Autoren zeigen in einer breiten Palette von interessanten Netzwerken, dass die Standard-Theorie das Verhalten beim Vorliegen eindeutiger Gleichgewichte sehr gut prognostizieren kann. Bei mehrfachen Gleichgewichten spielen hingegen spezifische Netzwerkeigenschaften eine bedeutende Rolle bei der Beschreibung des Verhaltens. Die Studie schafft eine sorgfältige und fundierte Basis für weitere Forschung zum Verhalten in Netzwerken“, so die Jury. Die Verleihung des Preises wird im September an der University of Exeter stattfinden.

Univ.-Prof. Dr. Matthias Sutter, geboren 1968 in Hard in Vorarlberg, hat den Lehrstuhl  "Economics: Design and Behavior" an der Universität zu Köln inne und ist Professor für experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck.

(red)