Abfallwirtschaft: Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis

Am 19. und 20. März 2015 fand in Innsbruck der 5. Wissenschaftskongress „Abfall- und Ressourcenwirtschaft“ statt. Die Veranstaltung bot eine Plattform zum Austausch zwischen NachwuchswissenschaftlerInnen und den Anwendern aus der Wirtschaft.
abfallwirtschaft2015_400x306.jpg
Bild: Die wissenschaftliche Tagung fand am Campus Technik in Innsbruck statt. (Foto: Veranstalter)

Die Veranstaltung wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW) in Zusammenarbeit mit deutschsprachigen Hochschulen organisiert. In diesem Jahr wurde der Kongress gemeinsam mit der Universität Innsbruck, Institut für Infrastruktur, Arbeitsbereich Umwelttechnik, Abfallbehandlung und Ressourcenmanagement unter der Leitung von Prof. Anke Bockreis ausgetragen. Knapp 100 Besucherinnen und Besucher kamen zur Tagung, 19 Fachvorträge und nahezu 40 Poster von Studierenden und Doktorandinnen und Doktoranden aus dem Bereich der Abfall- und Ressourcenwirtschaft wurden präsentiert.

Nach der feierlichen Eröffnung durch Prof. Dr.-Ing. Gerhard Rettenberger (DGAW e.V.) und Prof. Dr.-Ing. Anke Bockreis (Uni Innsbruck) folgte ein sehr spannender und beeindruckender Impulsvortrag von Prof. Dr. Johann Stötter (Uni Innsbruck) zum Thema „Der globale Klimawandel und seine regionalen Folgen: große Herausforderungen - große Verpflichtungen“, der während der gesamten Veranstaltung für angeregte Diskussionen sorgte.

Im Rahmen des zweitägigen Wissenschaftskongresses bot sich den Studierenden und Nachwuchsforscherinnen und -forschern die Möglichkeit, ihre aktuellen Arbeiten aus der Forschung und Praxis einen breiten Fachpublikum zu präsentieren. Die Themenschwerpunkte lagen in diesem Jahr unter anderem auf den Gebieten der thermischen Verfahren, des Recyclings, der biologischen Prozesse sowie der Deponierung und Stoffstromanalysen.

Die Veranstaltung wurde zur Freude der jungen Forschenden mit der Auszeichnung der besten Vorträge und Poster abgeschlossen. Darüber hinaus erhielten drei Wissenschaftlerinnen ein Stipendium, was ihnen eine Teilfinanzierung ihrer aktuellen Forschungsarbeiten ermöglicht.

Der nächste, 6. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft wird im März 2016 an der Technischen Universität Berlin stattfinden.

(Irene Schneider)