„Bühne frei“ für den juristischen Nachwuchs

Am 15.1.2015 traten im Schwurgerichtssaal des Oberlandesgerichtes Innsbruck zum wiederholten Male mehrere Studierendenteams gegeneinander an, um mit fundiertem rechtlichen Fachwissen und geschickter Rhetorik den aus erfahrenen praktischen Juristen bestehenden Senat in einer simulierten Gerichtsverhandlung von ihren Argumenten zu überzeugen.
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Bild: Die GewinnerInnen mit dem Richtersenat (Foto: Lisa Masten)

Gegenüber dem mit HR Dr. Irene Fichtenau (Oberster Gerichtshof), RA Dr. Christian J. Winder, MBL (Tiroler Rechtsanwaltskammer) und Univ.-Prof. Mag. Dr. Alexander Schopper (Universität Innsbruck) prominent besetzten Richtersenat hatten die eifrigen Studenten einiges an Mühe und Aufwand in die Vorbereitung der Verhandlung zu stecken. Dabei halfen Ihnen Tiroler Rechtsanwälte aus den Kanzleien Greiter – Pegger – Kofler, Waizer § Waizer, Kroker – Tonini und Partner und Corazza – Kocholl – Laimer und das wissenschaftliche Personal der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Innsbruck unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwartze bei der Ausarbeitung der Schriftsätze und Plädoyers.

Aus dem Wettbewerb gingen Lisa Marie Gosch und Theresa Weiskopf als Siegerinnen hervor und erhielten bei der festlichen Abendveranstaltung den von der Tiroler Rechtsanwaltskammer gestifteten ersten Preis überreicht. Durch rhetorisches Können überzeugte Alexander Lederwasch den Senat

Eine Teilnahme bringt den Studierenden nicht nur Anrechnungen für das Studium, sondern vor allem neben ersten Erfahrungen mit den Berufen des Rechtsanwalts und des Richters auch Einblicke in den späteren Arbeitsalltag und eine Persönlichkeitsbildung im Rahmen eines Rhetorikseminares.

Der von der European Law Students‘ Association (Elsa) in Zusammenarbeit mit der Rechtswissenschaftlichen Fakultät veranstaltete Moot Court aus Zivilrecht gehört zu den jährlichen Fixterminen im studentischen Kalender der juristischen Fakultät.

(Rainer Silbernagl)