IT-gestützter Prüfungsraum eröffnet

Am Montag vergangener Woche wurde in der alten Hauptpost in der Maximilianstraße ein neuer Raum für die IT-gestützte Durchführung von Klausuren und Prüfungen eröffnet. Der Prüfungsraum wird von Universität Innsbruck und MCI gemeinsam betrieben und wurde aus Strukturmitteln des Wissenschaftsministeriums gefördert.
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Bild: Bei der Eröffnung konnten die Gäste einen Test absolvieren.

Prüfungen am PC haben viele Vorteile: sie bieten ein hohes didaktisches Potential, unterstützen Objektivität in der Vorbereitung, Durchführung und Korrektur, entlasten die Lehrenden durch automatisierte Korrekturen, verbessern die Feedbackkultur und erleichtern die Qualitätssicherung. In Rahmen eines Pilotprojekts wurde nun in den Räumlichkeiten der alten Hauptpost in der Maximilianstraße eine Infrastruktur für die Durchführung von E-Prüfungen errichtet. Der Prüfungsraum fasst 44 Prüfungsplätze und wurde von der Abteilung Neue Medien und Lerntechnologien am Zentralen Informatikdienst (ZID) in Kooperation mit dem MCI aufgebaut.

Mehrwert für die Lehrenden

In dem Raum wird eine ausfallsichere, revisionssichere Technologie eingesetzt, die sich durch ein modernes, intuitives Bedienkonzept auszeichnet. „Sicherheit und Bedienerfreundlichkeit sind eine wesentliche Voraussetzung für ein solches System“, sagte Vizerektor Roland Psenner bei der Eröffnung. „Für mich besonders wichtig ist aber der Mehrwert, den ein solches Prüfungssystem den Lehrenden bietet.“ In dem Projekt, das noch bis 2016 läuft, wird deshalb auch ein breites Portfolio an Dienstleistungen für die Lehrenden entwickelt. „Es geht hier nicht nur um eine technische Lösung“, betonte auch MCI-Verantwortlicher Peter Mirski. „Wir müssen neue Prüfungskulturen entwickeln.“ Investiert wurden in das Projekt über 500.000 Euro. Betrieben und betreut wird der Raum von den beiden Hochschulen gemeinsam. Die Lehrenden der Universität Innsbruck werden bei der Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen von den Projektmitarbeitenden der Abteilung Neue Medien und Lerntechnologien unterstützt.

(Christian Flatz)