Vorarlberger Auszeichnung für Susanne Fenkart

MMag. Dr. Susanne Fenkart, Absolventin der Universität Innsbruck, wurde am 10. November im Rahmen der Verleihung des Wissenschaftspreises des Landes Vorarlberg mit dem Spezialpreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ausgezeichnet.
Landesrätin Bernadette Mennel und LH Markus Wallner gratulierten Susanne Fenkart (mitte) zur Auszeichnung.zur
Bild: Landesrätin Bernadette Mennel und LH Markus Wallner gratulierten Susanne Fenkart (mitte)zur Auszeichnung. (Foto: Land Vorarlberg: A. Serra)

Am 10. November 2014, Welttag der Wissenschaft, fand die offizielle Vergabe des Preises im Rahmen eines Festaktes im Vorarlberger Landhaus in Bregenz statt. Der Einladung von Landeshauptmann Mag. Markus Wallner folgten nebst den Familien und Freunden der PreisträgerInnen zahlreiche Mitglieder der Landesregierung, des Landtags, die Vorarlberger Mitglieder des National- und Bundesrats sowie VertreterInnen von Medien und wissenschaftlichen Einrichtungen in Vorarlberg. Traditionellerweise wurden auch die Bürgermeister der Heimatgemeinden zur Preisverleihung eingeladen. Die Universität Innsbruck wurde bei der Veranstaltung durch den Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaft, Univ.-Prof. Dr. Matthias Bank CFA, repräsentiert.

Seit dem Jahre 2000 wird der Vorarlberger Wissenschaftspreis zur Anerkennung von hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaft vergeben. Der Preis wird jährlich in drei Kategorien verliehen: zusätzlich zum Hauptpreis werden jährlich ein Würdigungspreis und bis zu drei Spezialpreise zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergeben. Dieses Jahr erhielt der Historiker Meinrad Pichler den Hauptpreis; der Würdigungspreis ging an den Mediziner Reto Bale. Mit dem Spezialpreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurden die Wirtschaftswissenschaftlerin Susanne Fenkart und der Mathematiker Alexander Mathis ausgezeichnet.

Die Zuerkennung des Preises erfolgte durch den Beschluss der Vorarlberger Landesregierung über den Vorschlag einer dafür bestellten Jury. Die Entscheidung der Verleihung des Spezialpreises 2014 an Susanne Fenkart wurde damit begründet, dass sie „… mit Ihrer Dissertation und Ihren bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften eine außergewöhnliche und herausragende Leistung erbracht hat“, betonte Dr. Bernadette Mennel, Landesrätin für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung des Landes Vorarlberg im Rahmen des Festaktes.. Überreicht wurde der mit 3000 Euro dotierte Spezialpreis für Wissenschaften durch Landeshauptmann Mag. Markus Wallner.

Zur Person

MMag. Dr. Susanne Fenkart (geb. 1982 in Hohenems) ist Dozentin im Studiengang für Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement an der Fachhochschule Kufstein. Für die Abteilung Soziales des Landes Tirol führt sie eine Studie im Rehabilitations- und Behindertenbereich (Bedarfsermittlung und strategische Planung) durch. Die Preisträgerin verfasste ihre interdisziplinäre Dissertation mit dem Titel „Zum Verhältnis von Wirtschaft und Kunst – Eine systemtheoretische Beobachtung oder eine Serie in vier Bildern“ am Institut für Organisation und Lernen der Universität Innsbruck und schloss ihr Doktoratstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit Auszeichnung ab. Parallel zu ihrer betriebswirtschaftlichen Ausbildung studierte sie Kunstgeschichte (Abschluss Diplom) und arbeitete an diversen Forschungs-, Ausstellungs- und Beratungsprojekten mit. Aktuelle Forschungsgebiete von Susanne Fenkart sind u.a.: Kultur- und Kunstmanagement, Museumsmanagement, Kunst und Wirtschaft, Kunstmarkt, Kunst und Gesellschaft, Non-Profit-Management (Kultur, Soziales, Bildung, etc.) sowie kulturelle Aspekte in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Methodische Schwerpunkte liegen dabei auf qualitativen Interviewtechniken und Datenanalysen sowie Fallstudien.

Für ihre Forschungsleistungen erhielt Susanne Fenkart diverse Preise und Stipendien, u.a. das Doktoratsstipendium aus der Nachwuchsförderung der Universität Innsbruck sowie das Stipendium der Richard und Emmy Bahr Stiftung in Schaffhausen (vergeben durch die Universität Innsbruck). Ihre Dissertationspublikation „Zum Verhältnis von Wirtschaft und Kunst“ ist soeben im Kulturverlag Kadmos erschienen.

(Susanne Fenkart)