Norwegen-Ausstellung eröffnet

Vergangene Woche eröffnete die Botschafterin Norwegens, Bente Angell-Hansen, eine Ausstellung zum 200. Geburtstag des norwegischen Grundgesetzes an der Universität Innsbruck. Diese Ausstellung im Foyer des Bruno-Sander-Hauses ist noch bis 5. November zu sehen.
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Bild: Botschafterin Bente Angell-Hansen wurde von Rektor Tilmann Märk, Dekan Bernhard Eccher und Völkerrechtler Werner Schroeder an der Uni Innsbruck empfangen.

Norwegen feierte am 17. Mai 2014 das 200-jährige Jubiläum seines Grundgesetzes, einer der ältesten noch in Kraft stehenden Verfassungen weltweit. Die norwegische Verfassung war zu jener Zeit Vorbild für den Demokratisierungsprozess in den anderen skandinavischen Ländern. Als konstitutionelle Monarchie trägt das Grundgesetz auch starke parlamentarische Züge. Entstehung und Inhalte dieser Verfassung werden derzeit in einer Posterausstellung an der Universität dargestellt. Eröffnet wurde die Ausstellung von der neuen norwegischen Botschafterin in Österreich, Bente Angell-Hansen. Sie ist seit Anfang Oktober im Amt und hat die Anreise aus Wien nicht gescheut, um der Universität Innsbruck einen Besuch abzustatten. Rektor Tilmann Märk begrüßte am Donnerstagvormittag die Botschafterin persönlich an der Universität und wohnte der Eröffnung der Ausstellung durch die Botschafterin bei. Prof. Werner Schroeder vom Institut für Europarecht und Völkerrecht gab dabei in einem kurzen Referat einen Einblick in die Besonderheiten dieses Grundgesetzes. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, deren Dekan Bernhard Eccher auch durch die Eröffnung führte.

(Christian Flatz)