Theologe im Beisein von Bundespräsident Heinz Fischer promoviert

Dr. Mathias Moosbrugger wurde am 20. Oktober der Doktortitel im Beisein von Bundespräsident Heinz Fischer verliehen. Er erhielt diese höchstmögliche Auszeichnung von Studienleistungen in Österreich, da er die Mittelschule, die Matura, sein Studium sowie sein Doktoratsstudium mit Auszeichnung abgeschlossen hat.
Bundespräsident Heinz Fischer und Rektor Tilmann Märk gratulierten Mathias Moosbrugger.
Bild: Bundespräsident Heinz Fischer und Rektor Tilmann Märk gratulierten Mathias Moosbrugger.

Neben Bundespräsident Heinz Fischer ließen es sich unter anderen auch Landeshauptmann Günther Platter, Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz Plörer, Bischof Manfred Scheuer, Universitätsrats-Vorsitzender Christian Smekal nicht nehmen, Mathias Moosbrugger zu seiner exzellenten Leistung zu gratulieren.

Rektor Märk sprach dem Promovenden, der bereits 2009 im Fach Geschichte unter den Auspizien des Bundespräsidenten promoviert hat, seine Anerkennung aus, dankte ihm aber auch, für seine Ausbildung die Universität Innsbruck gewählt zu haben. Auch Bundespräsident Heinz Fischer fand keine passenden Superlative mehr, um die außergewöhnliche Leistung, die der Promovend bereits zum zweiten Mal erbracht hat, zu beschreiben. Er nutze seine Ansprache auch, um auf die Bedeutung der Wissenschaft in der Gesellschaft anzusprechen. Eine Gesellschaft in der die Wissenschaft einen hohe Stellenwert habe, so Heinz Fischer, sei eine, in der es leichter Falle Werte zu etablieren.

Zum Ausgezeichneten:

Mathias Moosbrugger, geboren 1982 in Au (Bregenzerwald), studierte von 2000 bis 2005 Geschichte und Sozialkunde (Lehramt) und Kombinierte Religionspädagogik an der Universität Innsbruck. 2006 begann er sein Doktoratsstudium im Fach Geschichte, das er 2009 mit einer Arbeit zum Thema „Untersuchungen zur Verfassungsgeschichte des Hinteren Bregenzerwaldes. Strukturgeschichtliche Bewegungen vom Mittelalter zur Neuzeit“ beendete. Bereits diese Promotion fand unter den Auspizien des Bundespräsidenten statt.

Im November 2012 folgte der Abschluss seines zweiten Dissertationsprojekts im Fach Theologie, in dem er sich mit dem Dialog zwischen René Girard und Raymund Schwager um die Angemessenheit der Rede vom Opfer im christlichen Kontext beschäftigte.

Seit September 2014 absolviert Mathias Moosbrugger sein Pastoraljahr im Seelsorgeraum Allerheiligen – Kranebitten und hat im laufenden Semester auch einen Lehrauftrag am Institut für Systematische Theologie an der Universität Innsbruck.

(sr)

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