6th Life Science Meeting: Mehrwert für die biowissenschaftliche Zusammenarbeit

Vergangene Woche fand im CCB das 6th Life Science Meeting in Innsbruck statt. Die Intensivierung gemeinsamer Forschungsinteressen von CMBI und Biozentrum im Life-Science-Bereich stand auch beim diesjährigen Meeting im Mittelpunkt. Weitere programmatische Fixpunkte: wissenschaftliche Vorträge internationaler ExpertInnen und die Prämierung wissenschaftlicher Nachwuchsarbeiten.
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Bild: Im Rahmen des Meetings wurden insgesamt 89 Poster präsentiert.

Das von Prof. Jörg Striessnig, Leiter des Center for Molecular Biosciences (CMBI) der Universität Innsbruck und Prof. Lukas Huber, Direktor der Sektion für Zellbiologie am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck, vor sechs Jahren erstmals initiierte Treffen hat sich inzwischen als erfolgreiche Plattform für den biomolekularen und biomedizinischen Know-How-Transfer profiliert. Die Führungsspitzen beider Universitäten, Rektorin Helga Fritsch und Rektor Tilmann Märk, nahmen vergangenen Donnerstag die Gelegenheit war, das Meeting zu eröffnen. In ihren Grußworten unterstrichen sie dabei den Mehrwert des Austauschs neuer biowissenschaftlicher Erkenntnisse nicht nur für die Forschungseinrichtungen und künftige Kooperationen und Ideen, sondern für den gesamten Standort.

Lectures, Short Talks, Poster und Preise

Auch in diesem Jahr war es wieder gelungen, hochkarätige internationale ExpertInnen als SprecherInnen zu gewinnen. Die drei Plenarvorträge wurden von Veronika Sexl von der Veterinärmedizinischen Universität Wien („Discerning Good and Evil - JAK-STAT Signaling pathways in leukemia and immune surveillance“), Robert T. Batey von der University of Colorado, Boulder USA („Structural and mechanistic studies of bacterial riboswitches“) und von Florian Kronenberg von der Medizinischen Universität Innsbruck („Identification of new drug targets by genetic epidemiological approaches“) gehalten. Ein weiteres wichtiges Ziel des Life Science Meetings stellt die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dar. 22 Abstracts von NachwuchsforscherInnen wurden zu Kurzvorträgen und 89 zu Postern ausgewählt. Die diesjährigen PreisträgerInnen sind:

Manuel Alonso Y Adell (Sektion für Zellbiologie, BC), Sara Flür (Institut für Organische Chemie, CMBI), Conor Murphy (Institut für Pharmazie , Department für Pharmakologie und Toxikologie, CMBI), Nadine Ortner (Institut für Pharmazie, Department für Pharmakologie und Toxikologie, CMBI), Nicole Schmitner (Institute of Molekulare Biologie, CMBI), Iris Süssenbacher (Institut für Organische Chemie, CMBI) und Selma Tuzlak (Sektion für Entwicklungsimmunologie, BC).

In Zukunft sollen sich neben den ForscherInnengruppen des CMBI und des Biozentrums noch weitere Arbeitsgruppen mit biomedizinischen Forschungsschwerpunkten der Innsbrucker Universitäten am Life Science Meeting beteiligen. Dies kündigte der stv. Leiter des Biozentrums, Univ.-Prof. Dr. Andreas Villunger in seinen Schlussworten mit Hinweis auf den bisherigen großen Erfolg dieser Veranstaltung an.

Als Organisatoren fungierten Bert Hobmayer (CMBI), Alexander Hüttenhofer (BC), Ronald Micura (CMBI), Simone Sartori (CMBI), Klaus Scheffzek (BC), Jörg Striessnig (CMBI), Andreas Villunger (BC) und Ernst R. Werner (BC).

(Doris Heidegger)