Unterstützung bei Dissertation

Am Dienstag wurde zum ersten Mal eine Förderung im Rahmen des neuen Karriereförderprogramms für begünstigt behinderte NachwuchswissenschaftlerInnen an der Universität Innsbruck vergeben. Unterstützt wird der Rechtswissenschaftler Mag. Bernhard Sebastian Innerhofer bei seinem Dissertationsvorhaben.
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Bild: Vizerektorin Sabine Schindler überreichte die Urkunde an Preisträger Bernhard Sebastian Innerhofer im Beisein von Vizerektor Wolfgang Meixner, Sabine Engel und Adolf Sandbichler.

Um ausgezeichnete begünstigt behinderte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu fördern und wissenschaftliche Exzellenz zu sichern, hat die Universität Innsbruck heuer zum ersten Mal ein Dissertationsförderprogramm für qualifizierte Forscherinnen und Forscher aller Fachdisziplinen ausgeschrieben, die ein abgeschlossenes Masterstudium bzw. Diplomstudium  vorweisen können, ein Dissertationsstudium anstreben und dem Personenkreis der begünstigt Behinderten angehören, sagte Vizerektorin Sabine Schindler bei der Verleihung am Dienstag. Die Unterstützung wird in Form eines befristeten Arbeitsvertrags für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährt. Den Geförderten soll die Möglichkeit geboten werden, sich auf ein Dissertationsprojekt konzentrieren zu können, um dieses erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Vorgesehen ist, dass pro Jahr ein bis zwei Dissertationsstellen vergeben werden.

Als Erster in den Genuss dieser Förderung kommt Mag. Bernhard Sebastian Innerhofer von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Er beschäftigt sich in seiner Dissertation mit Streitigkeiten in Eigentümergemeinschaften und untersucht die Möglichkeiten der Entscheidungsanfechtung im Wohnungseigentum. Dabei will er sich intensiv der Frage widmen, ob außergerichtliche Konfliktlösungsmöglichkeiten wie Mediation für das wohnrechtliche Verfahren vorteilhafter sind als der klassische Rechtsweg.

(Christian Flatz)