Marktforschungsmethode zum 4. Mal ausgezeichnet

Dr. Maria Kreuzer und Dr. Sylvia von Wallpach erhielten Anfang Juli in Berlin den zweiten Preis des Wissenschaftspreises des Markenverbands und der Gesellschaft zur Erforschung des Markenwesens e. V. (G.E.M). Der Wissenschaftspreis wurde zum 18. Mal in der Historischen Ofenhalle der Königlichen Porzellan Manufaktur in Berlin verliehen.
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Bild: Franz-Peter Falke (Präsident Markenverband), Sylvia von Wallpach (Copenhagen Business School), Maria Kreuzer (Universität Innsbruck), Friedrich Neukirch (Präsident G·E·M), Prof. Dr. Manfred Bruhn (Jury-Vorsitzender)

Die Laudatio von Prof. Dr. Manfred Bruhn von der Universität Basel würdigt Sylvia von Wallpach von der Copenhagen Business School und Maria Kreuzer von der Universität Innsbruck, einen sehr relevanten Beitrag für die Wissenschaft und Praxis der Markenführung mit ihrer Arbeit zu leisten. Ihre Forschungsbemühungen zielen darauf ab, das Markenwissen von Konsumenten zu erheben. Neuartig ist die Erfassung des multi-sensorischen Charakters des Markenwissens, den bisherige Messmethoden vernachlässigten. Denn bisher lag der Fokus primär auf verbalen Befragungsmethoden. Den Autorinnen gelingt es dabei in hervorragender Weise, eine innovative Methode zur Messung des multi-sensorischen Markenwissens anzuwenden, die auch sehr gut für die Praxis geeignet ist. Die Autorinnen schließen damit eine sehr forschungs- und praxisrelevante Lücke. Das hohe wissenschaftliche Niveau, die sehr hohe Praxisrelevanz und der sehr hohe Innovationsgehalt rechtfertigen die Platzierung dieser Arbeit für den zweiten Preis.

Für ihre Methode des Multi-Sensory Sculpting erhielten Sylvia von Wallpach und Maria Kreuzer bereits den Triconsult Preis für Innovative Marktforschung 2011, Platz 2; den Preis der Deutschen Marktforschung 2012 sowie den Nachwuchspreis 2013 der Wissenschaftlichen Kommission Marketing im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V.

(red)