Beeindruckendes Thema – Gewinnbringende Investition

Am vergangenen Freitag wurden fünf Studierende der Uni Innsbruck gemeinsam mit ihrem Betreuer Prof. Matthias Bank mit dem vierten Platz beim Postbank Finance Award ausgezeichnet. Felix Holzmeister, Benedikt Orzelek, Stefan Pfeifer, Melanie Prossliner und Wolfgang Schett können sich über ein Preisgeld von 7.500 Euro, das der Uni und dem Team zugute kommt, freuen.
Postbank Finance Award
Bild: Das Team der Innsbrucker Studierenden freut sich über den tollen Erfolg. (Foto: Postbank / wolterfoto.de)

Die Studierenden vom Institut für Banken und Finanzen reichten einen Wettbewerbsbeitrag ein, in dem sie Modelle der Crowd-Finanzierung und die mögliche Rolle der Banken untersuchten. „Wir haben das Potenzial und die Risiken von Bank-gestütztem Crowd-Investing untersucht. Das ist eine neue Finanzierungsform, bei der sich zahlreiche Personen über das Internet an jungen Unternehmen beteiligen. Banken dürfen sich hier zwar nicht unmittelbar engagieren, aber sie können als Vermittler auftreten“, erklärt Orzelek. Zum elften Mal hat die Postbank am Freitag in Bonn den Finance Award verliehen, den mit 100.000 Euro höchstdotierten deutschen Hochschulpreis. 27 studentische Teams von Universitäten und Hochschulen aus Deutschland und Österreich haben teilgenommen und sich mit dem Thema „Banking 3.0 – Zwischen Digitalisierung und Mensch“ beschäftigt. Die Gewinner kommen von den Universitäten Hamburg, Regensburg und Augsburg. Das Studierendenteam aus Innsbruck kann besonders stolz auf ihren Erfolg und die Platzierung sein. „Es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass man rund 25 Teams von renommierten Fakultäten hinter sich gelassen und die Uni würdig vertreten hat. Wir waren richtig überrascht, dass es unser Team unter die Top Five geschafft hat. Entsprechend stolz sind wir auch auf unsere Platzierung. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Postbank Finance Award einer der gefragtesten wissenschaftlichen Preise für Studierende in Europa ist“, freut sich Orzelek.

„Die Auseinandersetzung mit diesem Thema hat auch für die Banken eine entscheidende Bedeutung“, sagte Frank Strauß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Postbank AG und Schirmherr des Awards bei der Preisverleihung. „Es muss uns gelingen, den Megatrend der Digitalisierung damit zu verbinden, persönlich und vor Ort für unsere Kunden da zu sein. ‚Mensch und Maschine’ ist kein Gegensatz. Die Technik muss dazu da sein, den Bedürfnissen unserer Kunden noch besser gerecht zu werden, unterstrich Strauß. „Daran entscheidet sich nicht nur, wie die Menschen in Zukunft ihre Bankgeschäfte erledigen, sondern auch, welche Banken im umkämpften Markt für Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden auf Dauer überleben werden. Die Preisträger haben das erkannt und auf hohem wissenschaftlichen Niveau und mit großer praktischer Relevanz Zukunftsstrategien entwickelt.“ Strauß betonte, dass die Postbank ihre marktführende Position im Direktbankgeschäft weiter ausbauen und mit ihrer Schlagkraft der Vor-Ort-Präsenz verbinden will.

Der Wettbewerb

Der Postbank Finance Award wird seit 2003 jährlich ausgeschrieben. Ziel ist es, unter dem Motto „Zukunft verstehen – Zukunft gestalten“ innovative und wissenschaftlich fundierte Antworten auf aktuelle finanzwirtschaftliche Fragen zu fördern. Mit dem Preis will die Bank Studierende aller Fachrichtungen ermutigen, sich mit aktuellen Fragen der Finanzwirtschaft zu beschäftigen. Darüber hinaus will sie den teilnehmenden Studierenden Anregung und Hilfestellung für die weitere Studien- und Karriereplanung bieten. Das Preisgeld fließt zu 70 Prozent in die Ausstattung der prämierten Hochschulen.

(dp)