Euregio: Zusammenarbeit in der Lehre

Am Montag trafen sich in Trient VertreterInnen der Euregio Universitäten Trient, Bozen und Innsbruck, um über mögliche Kooperationen im Bereich der Lehre in der Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino zu diskutieren.
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Nach gemeinsamen Treffen zur Vorbereitung von Forschungskollaborationen in den vergangenen Monaten standen am Montag mögliche Projekte im Bereich der Studien im Mittelpunkt des Euregio Higher Education Day 2014. Rund 70 Vertreterinnen und Vertreter der Universitäten Trient, Bozen und Innsbruck sowie der UMIT und des MCI folgten der Einladung in das Department für Soziologie im Zentrum von Trient. „Die internationale Wettbewerbsfähigkeit hängt sehr stark von der Größe der Hochschulen ab“, sagte Prof. Paolo Collini, Studien-Vizerektor an der Universität Trient. „Es macht daher sehr viel Sinn, mit Partner in der Region zusammenzuarbeiten und Möglichkeiten der Kooperation zu suchen.“ Die Bandbreite der möglichen Zusammenarbeit in den einzelne Fachbereichen könne dabei vom Austausch von Lehrenden und Studierenden bis hin zu gemeinsam angebotenen Studienprogrammen gehen. Collini und seine beiden AmtkollegInnen Prof. Roland Psenner und Prof. Gabriella Dodero stellen die Schwerpunkte und Studienangebote ihrer Universitäten dem Publikum vor. Im Anschluss trafen sich die VertreterInnen der einzelnen Fachbereiche mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Partneruniversitäten. Diskutiert wurde dabei über Kooperationen im Bereich Naturwissenschaften und Technik, der Wirtschaft- und Sozialwissenschaften, der Geisteswissenschaften und der Rechtswissenschaften. Am Ende konnte Vizerektor Collini eine ganze Reihe von Konzeptvorschlägen einsammeln, die nun gesichtet und bewertet werden. Die Rektoren der drei Partneruniversitäten treffen sich im Juni wieder zu einer gemeinsamen Sitzung.

(Christian Flatz)

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