Ausgezeichnete Fotografien an der Fakultät für Bildungswissenschaften

„Studieren Macht Vergnügen“, so lautete das Thema des ersten Fotowettbewerbes der Fakultät für Bildungswissenschaften. Im Herbst wurde fotografiert, jetzt im Frühjahr prämiert. Am Mittwoch, den 19. März eröffnete die Studiendekanin der Fakultät für Bildungswissenschaften Irene Berkel gemeinsam mit dem Vizerektor für Lehre und Studierende Roland Psenner die Fotoausstellung.
Irene Berkel verlieh die Preise an die drei besten Arbeiten.
Bild: Irene Berkel verlieh die Preise an die drei besten Arbeiten. Foto: Christoph Tauber

Aus den Einsendungen von Studierenden zum ersten Fotowettbewerb der Fakultät für Bildungswissenschaften wählte eine fachkundige Jury, der Dr. Edith Schlocker von der Tiroler Tageszeitung, Dr. Barbara Psenner, Leiterin der BTV-Galerie, Dr. Jürgen Tabor, stellvertretender Direktor der Galerie im Taxispalais, Florian Heiß, Vorsitzender der Österreichischen Hochschülerschaft und die Studiendekanin Irene Berkel angehörten, die PreisträgerInnen aus. Ohne Sponsoren keine Preise: Der erste Preis, eine Bildungsreise, wurde von der Fakultät für Bildungswissenschaften gestiftet, der zweite Preis, ein iPad von der ÖH und der dritte Preis, Büchergutscheine im Wert von 110 Euro, wurde von den Buchhandlungen Studia und Liber Wiederin gesponsert. Die Studierende setzten sich in ihren Arbeiten mit den verschiedenen Medien der Wissensaneignung auseinander. Sie gingen der Frage nach, welche Auswirkungen die neuen Technologien haben, ob diese ihr Studium bereichern und erweitern, oder ob darunter Leidenschaft und Hingabe leiden. Ziel des Fotowettbewerbes war es, so die Studiendekanin, die Studierenden zur Reflexion anzuregen, ihre Bindung an die Fakultät zu fördern und zu stärken. Nur, wo sich Studierende in den Räumen wiedererkennen, könne es zu einer lebendigen Atmosphäre zwischen Studierenden untereinander und zwischen Studierenden und Lehrenden kommen. Studiendekanin Irene Berkel zeigte sich nicht nur erfreut über die künstlerische Qualität der eingereichten Bilder, sondern äußerte sich zuversichtlich über den gegenwärtigen Entwicklungs- und Profilierungsprozess der Fakultät für Bildungswissenschaften. Fotowettbewerb und Ausstellung waren lediglich der Auftakt, weitere Projekte sind bereits geplant. Vizerektor Roland Psenner lobte die Initiative, da sie es ermögliche, die Bindung der Studierenden zur Fakultät zu erhöhen.

Den ersten Preis erhielt Evelyn Unterfrauner für ihre schöne witzige Arbeit, in der sie das Medium Buch mit dem neuen Medien des Smartphones in Beziehung setzt. Livia Heinl erhielt den zweiten Preis für ihre intelligente Umsetzung des Ausschreibungstextes „stille, konzentration, zeit, reflexion, die haptische qualität des buches, sein geruch, das licht, die tiefe befriedigung, etwas zu verstehen, das arbeiten in der gemeinschaft mit anderen und last but not least das gefühl von bescheidenheit angesichts der fülle des gesammelten wissens, das jede_r studierende bereits vorfindet“. Heinl setzte sich mit der haptischen Qualität auseinander. Mit der Aufnahme eines eBook-Readers, die sie digital nachbearbeitete, stellte sie eine Analogie zur haptischen Qualität eines Buches her.

Der dritte Preis ging an Aysel Ertegrul, die in einer Serie von drei Bildern, ausgehend von dem drei Affen-Motiv „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“, die wachsende Kommunikation von Studierenden über die Medien des Buches und des Internets, in Szene setzte.

Die Bilder sind derzeit im Foyer des Instituts für Erziehungswissenschaft zu sehen.

(Christoph Tauber)

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