Stipendien der ÖAW vergeben

Anfang März wurden die Stipendien der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vergeben. An die Universität Innsbruck gehen insgesamt acht Stipendien aus dem Doc-Programm. Außerdem fand Mitte März eine ausführliche Info-Veranstaltung zu den Leistungen der ÖAW in Innsbruck statt.
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Bild: Acht DOC-Stipendien gehen dieses Mal an die Universität Innsbruck.

Wissenschaftlerinnen sind auf dem Vormarsch. Bereits in den letzten Jahren wurde rund die Hälfte der ÖAW-Stipendienprogramme APART, DOC, DOC-team und Max-Kade an junge Forscherinnen vergeben. Heuer liegt ihr Anteil unter den 67 für förderungswürdig befundenen Doktorand(inn)en und Post-Docs erstmals über 50 Prozent. Im Rahmen einer feierlichen Verleihung überreichten Bundesminister Reinhold Mitterlehner und ÖAW-Vizepräsident Michael Alram am 7. März die Stipendien an die exzellenten Jungwissenschaftler(innen).

Stipendien als Anerkennung

„Diese Stipendien sind eine Anerkennung für die bisherige Arbeit und ein Ansporn für den weiteren Weg dieser Nachwuchswissenschaftler(innen). Gerade für junge Menschen stellt ein Forschungsaufenthalt im Ausland eine wertvolle persönliche und fachliche Bereicherung dar“, so Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Insgesamt wurden heuer Stipendien in der Höhe von 7,9 Millionen Euro vergeben. Davon werden 58 (APART, DOC, DOC-team) aus öffentlichen Mitteln, die neun Max-Kade-Stipendien von der US-amerikanischen Max Kade-Foundation finanziert. Für ihre Studien im In- und Ausland können die Geförderten auf Förderungen in Höhe von 35.000 bis 61.000 Euro pro Jahr zurückgreifen. An die Universität Innsbruck gehen insgesamt acht Stipendien aus dem DOC-Programm.

Die Geförderten der Universität Innsbruck sind:

  • Eduardo Carrascosa, Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik, Reaction Dynamics of the Formation Pathways of Interstellar HCO+/HOC+
  • Elisabeth Gruber, Institut für Sprachen und Literaturen, Bereich Sprachwissenschaft, Vergleichende Untersuchung zu den onymischen Umfeldern der Tiroler Bergbauareale
  • Robert Hafner, Institut für Geographie, Das Risiko der Inklusion: Sozio-ökologische Konflikte und Umweltgerechtigkeit aus dem Blickwinkel der Soja-Pionierfront der Globalisierung. Das Beispiel des Chaco Occidental in Nordwestargentinien
  • Tobias Huber, Institut für Experimentalphysik, Hybrid Quantum Sources
  • Peter Kandolf, Institut für Mathematik, Computationally Efficient Exponential Integrators
  • Birgit Lengerer, Institut für Zoologie, Fundamentals of Adhesive Organ Regeneration in Flatworms
  • Esteban Martinez, Institut für Experimentalphysik, Experimental Quantum Simulations of Symmetry Breaking in Gauge Field Theories
  • Matthias Reif, Institut für Meteorologie und Geophysik, Carbon Dioxide Exchange between Complex Topography and the Free Troposphere

Info-Veranstaltung

Am Mittwoch, den 12. März 2014, informierte Dr. Barbara Haberl von der Abteilung für Stipendien und Preise über die Fördermöglichkeiten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Mit über 70 interessierten TeilnehmerInnen war die Informationsveranstaltung bis auf den letzten Platz gefüllt. Während der interaktiven Veranstaltung konnten zahlreiche Frage für die nächste Einreichung – am 1. Mai. – abgeklärt werden.

Das umfassende Förderportfolio der ÖAW bietet vor allem NachwuchswissenschaftlerInnen zahlreiche Möglichkeiten in der Wissenschaft Fuß zu fassen. In den letzten Jahren waren die DissertantInnen der Universität Innsbruck in der Einwerbung der Doc-Stipendien äußerst erfolgreich. Veranstaltungen wie diese tragen dazu bei, interessierte WissenschaftlerInnen gut auf die Antragstellung vorzubereiten.

(red/Robert Rebitsch)