Junge Forscherinnen und Forscher ausgezeichnet

Im vergangenen Sommer nahmen etwa 530 Kinder an Veranstaltungen der 11. Kinder-Sommer-Uni teil. Jene 25 fleißigen Jungforscherinnen und Jungforscher, die bei mindestens vier Kursen mit dabei waren, wurden am Dienstag, den 11. März 2014 ausgezeichnet. Vizerektorin Sabine Schindler überreichte in einem feierlichen Rahmen die Jungforscherdiplome.
Verleihung der Jungforscherdiplome
Bild: Eine akademische Feier für die Jüngsten - Vizerektorin Sabine Schindler überreicht die Jungforscherdiplome. Auch NR Karlheinz Töchterle ließ sich die Verleihung nicht entgehen. (Foto: Universität Innsbruck)

„Es ist nicht selbstverständlich, dass ihr im Sommer an die Uni kommt und forscht, lernt und entdeckt.“, lobt Vizerektorin Sabine Schindler die jungen Forscherinnen und Forscher, die nach einem feierlichen Einzug gespannt auf der Bühne sitzen. „Es ist wichtig, bereits die Kinder für die Wissenschaft zu begeistern und ihnen die unterschiedlichsten Fachrichtungen zu zeigen.“, betont Schindler. Im Zuge der Kinder-Sommer-Uni haben sie die Möglichkeit, schon früh in die Wissenschaft hinein zu schnuppern und in das Leben an der Uni einzutauchen. Die Vizerektorin zitiert Marie Curie, deren Aussage zum Leitspruch der Kinder-Sommer-Uni wurde: „Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr.“ Verstehen, forschen und entdecken – durch das große Angebot an Kursen haben bereits die Jüngsten die Möglichkeit, schon früh die Wissenschaft anschaulich kennen zu lernen. Im vergangenen Sommer engagierten sich die Jungforscherinnen und Jungforscher in den unterschiedlichsten Forschungsbereichen. Von „MATHE-Cool“ über „DNA zum Anfassen“ bis hin zum Schnitzen von Feuersteinen – viele Fachbereiche warteten mit spannenden Projekten auf. Karlheinz Töchterle, Wissenschaftssprecher der ÖVP im Nationalrat, war bei der Verleihung der Jungforscherdiplome in der Aula anwesend. Er selbst hielt im Sommer eine Vorlesung für Kinder, für die er ein spannendes altphilologisches Thema wählte: „Super, Mega-Hype und ultracool – woher Wörter kommen und was sie eigentlich bedeuten“. Dabei nahm er die verschiedensten Begriffe genau unter die Lupe und erforschte gemeinsam mit den jungen Forscherinnen und Forschern die sprachlichen Wurzeln der „Butter“ oder der „Disco“.

Die Kinder-Sommer-Uni

Bereits zum 11. Mal fand im Sommer 2013 an der Universität Innsbruck die Kinder-Sommer-Uni statt. Etwa 530 Anmeldungen bestätigen das große Interesse der Tiroler Kinder und Familien an der Wissenschaft. In Zusammenarbeit mit dem Ferienzug wurden auch heuer wieder eine große Zahl an Kursen angeboten. Zahlreiche Institute und Fakultäten beteiligten sich an der Jungen Uni, wodurch für die Kinder ein besonders buntes und vielseitiges Programm geboten werden konnte. Das Ziel der Kinder-Sommer-Uni ist es, die Faszination und Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für Wissenschaft und Forschung gezielt zu fördern.

(Daniela Pümpel)