EU-Projekt ConVET zu Gast am Institut für Organisation und Lernen (Wirtschaftspädagogik)

Berufs- und WirtschaftspädagogInnen aus fünf europäischen Ländern treffen sich im Rahmen des EU-Projekts ConVET zum Austausch über Fragen der Verbindung von theoretischen und praktischen Anteilen in der Berufsbildung an der Fakultät für Betriebswirtschaft.
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Bild: Die ConVET-Gruppe. (Foto: Annette Ostendorf)

Im Rahmen des EU-Projekts ConVET (Connectivity in Vocational Education and Training) fand von 23. bis 25. Februar 2014 ein internationaler Workshop zur Berufsbildung an der Universität Innsbruck statt. Gastgeber war das Team Wirtschaftspädagogik des Instituts für Organisation und Lernen. Insgesamt 31 TeilnehmerInnen aus 5 Ländern (Finnland, Schweiz, Italien, Deutschland, Österreich) diskutierten verschiedene Formen der Konnektivität des beruflichen Lernens und Lehrens zwischen Schule und Betrieb. Es wurden „good practice“-Modelle aus verschiedenen Ländern präsentiert und analysiert, z.B. das dual T-Projekt, in dem es um photo-stimulierte Rekonstruktionen von Arbeitssituationen ging,  der Einsatz von sog. „logbooks“, Konzepte der Praktikumsbegleitung, das Konzept der Betriebsberufsschulen,  beispielhafte Umsetzung problembasierten selbstgesteuerten Lernens im gewerblich-technischen Bereich und  konnektivitätsfördernde Evaluationstools. Live erleben konnten die TeilnehmerInnen auch ein Good-practice-Beispiel der Konnektivität bei einer Exkursion an das Tourismus-Kolleg Innsbruck.

(Annette Ostendorf)