Prix Amadée 2014 für Meteorologin

Die Förderkooperation WTZ (Wissenschaftlich Technische Zusammenarbeit) unterstützt wissenschaftliche Projekte zwischen Österreich und Frankreich. Nun wurde ein besonders gelungenes Projekt der Universität Innsbruck mit dem Prix Amadée 2014 ausgezeichnet.
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Bild: Alle ProjektleiterInnen des Kooperationsprogramms Amadée erhielten im Rahmen der Festveranstaltung eine Flasche französischen Rotwein und Informationsbroschüren. (Foto: Michel Mougey, Institut Francais)

Vergangene Woche wurde im festlichen Rahmen des Salon Rouge im Palais Clam-Gallas am Institut Francais der Prix Amadée 2014 verliehen. Der Preis, der mit 2.000 Euro dotiert ist, ging an Dr. Elisabeth Schlosser vom Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Innsbruck und Dr. Valérie Masson-Delmotte vom Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environment, Université de Versailles. Der Preis wird vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie dem Institut Francais zur Verfügung gestellt.

Das Projekt von Elisabeth Schlosser mit dem Titel „Modellierung stabiler Wasser-Isotope in antarktischem Niederschlag“ behandelt zentrale Fragen der Klimaforschung, wie etwa die Messung von Klimaveränderungen in Eisbohrkernen. Das bilaterale Kooperationsprojekt hatte das beste Evaluierungsergebnis der Ausschreibung Amadée erhalten.

Das Mobilitätsförderprogramm Amadée wird im Rahmen des Abkommens zur Wissenschaftlich Technischen Zusammenarbeit (WTZ) zwischen Österreich und Frankreich in der OeAD-GmbH abgewickelt und unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer internationalen Zusammenarbeit. Fördergeber ist das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF).

(Christian Flatz)