Kooperation mit FH Kufstein Tirol

Doktoratsstudierende der Uni Innsbruck können künftig auch in Forschungsgruppen an der FH Kufstein Tirol mitarbeiten. Ebenso können sich MitarbeiterInnen der FH an Forschungsprojekten der Unibeteiligen. Dies sieht eine Kooperationsvereinbarung vor, die FH-Rektor Johannes Lüthi und Geschäftsführer Thomas Madritsch sowie Rektor Tilmann Märk vergangene Woche unterzeichnet haben.
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Bild: Rektor Tilmann Märk mit FH-Geschäftsführer Thomas Madritsch und FH-Rektor Johannes Lüthi (li.)

Die Vereinbarung sieht eine Vertiefung der Zusammenarbeit bei der Durchführung von Doktoratsstudien vor. „Mit dieser Kooperation wird die Zusammenarbeit der Tiroler Hochschulen weiter gestärkt“, freut sich Rektor Tilmann Märk. Doktoratsstudierende der Universität Innsbruck können in Zukunft die im Rahmen ihrer Dissertation vorgesehenen Forschungsarbeiten auch in Forschungsgruppen an der FH Kufstein Tirol durchführen. Die Studierenden im Doktoratsstudium können dabei auch von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FH Kufstein Tirol mitbetreut werden. Die Fachhochschule stellt den Doktorandinnen und Doktoranden die notwendige Infrastruktur zur Verfügung, alle für den Abschluss des Studiums notwendigen Prüfungen werden an der Universität Innsbruck abgelegt bzw. müssen von der Universität anerkannt werden. Die Universität verleiht auch den akademischen Grad.

Auf dem Weg zum „Campus Tirol“

„Wir setzen mit dieser Vereinbarung einen weiteren wichtigen Schritt zu einer engeren Zusammenarbeit der Tiroler Hochschulen“, betont Thomas Madritsch, Geschäftsführer der FH Kufstein Tirol. „Die Bemühungen zur Schaffung eines gemeinsamen Campus Tirol werden die internationale Sichtbarkeit unserer Hochschulen und unseres gemeinsamen Standorts weiter erhöhen“ freut sich Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck. FH-Rektor Johannes Lüthi sieht Vorteile vor allem auch für den Aufbau von Forschungskompetenzen an der FH Kufstein Tirol: „Durch die Möglichkeit für Studierende der Universität Innsbruck, ihre Doktorarbeiten auch an der FH Kufstein Tirol durchzuführen und sie in Forschungsgruppen einzubinden, können wir unsere Forschungskompetenzen weiter ausbauen.“ Die Vernetzung der beiden Hochschulen auf dieser Ebene wird die Etablierung von übergreifenden Forschungsgruppen ermöglichen, die auf den Stärken beider Hochschulen aufbauen. „Davon profitieren beide Partner und natürlich vor allem die NachwuchswissenschaftlerInnen“, betonen beide Hochschulleitungen.

(Christian Flatz)