„Neues entdecken, Talente fördern, Ideen umsetzen“

Dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) steht seit September 2013 die neue Präsidentin, Pascale Ehrenfreund, vor. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Universitäten in den Bundesländern genauestens über das Programm des FWF zu informieren sowie in Gesprächen mit den jeweiligen Rektorinnen und Rektoren Probleme und Wünsche zu diskutieren.
FWF informiert in Innsbruck
Bild: FWF informiert in Innsbruck: (v. li.) Rektor Tilmann Märk, Medizin-Uni-Vizerektorin Christine Bandtlow, Vizerektorin Sabine Schindler, FWF-Präsidiumsmitglied Christine Mannhalter, Präsidentin Pascale Ehrenfreund, Rektorin Helga Fritsch, FWF-Geschäftsführerin Dorothea Sturn und FWF-Präsidiumsmitglied Alan Scott.

Vergangenen Donnerstag besuchte Pascale Ehrenfreund, gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen, die Universität Innsbruck. In der Aula des Hauptgebäudes hießen sie Rektor Tilmann Märk und Helga Fritsch, Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, herzlich willkommen. Märk betonte die lange und erfolgreiche Zusammenarbeit der Universität Innsbruck und dem FWF. Allein im vergangenen Jahr wurden 188 Projekte eingereicht, von denen 55 bewilligt wurden. "Diese Bewilligungsrate liegt über dem Bundesdurchschnitt.", sagt Märk. Der Rektor erwähnte den besonderen Verdienst von Vizerektorin Sabine Schindler, die sich erfolgreich bemühte, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu mehr Einreichungen beim FWF zu motivieren. Diese Aufforderungen wurden, wie auch die Statistik zeigt, aufgenommen und positiv umgesetzt. Rektor Tilmann Märk ist bestrebt, auch zukünftig die Zahl der Einreichungen weiter zu steigern. Rektorin Helga Fritsch freute sich sehr, die neue Präsidentin des FWF in Innsbruck begrüßen zu dürfen. Für die Medizinische Universität sei der Fonds der größte Fördergeber für wissenschaftliche Forschung. Einen besonderen Dank richtet die Rektorin an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und an den FWF, der sie dabei unterstützt, international erfolgreich zu sein und junge Forscherinnen und Forscher für die Medizinische Universität Innsbruck zu gewinnen.

Pascale Ehrenfreund auf Roadshow durch Österreich

Die neue Präsidentin des FWF hat es sich zum Ziel gesetzt, die Universitäten in Österreich bestmöglich über das Programm des Fonds zu informieren. Dabei ist es ihr wichtig, das direkte Gespräch mit den Rektorinnen und Rektoren zu suchen, um die Qualität des Dialogs zu verbessern. Anliegen, Vorstellungen und Wünsche der Universitäten nimmt sie dabei gerne an. Ihrer Tour durch Österreich kommt der Charakter eines Antrittsbesuches, gemeinsam mit ihrem Präsidium, bei den Rektorenteams zu. Ein besonderes Anliegen ist den FWF-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die gezielte Beratung für alle Interessierten vor Ort. Ehrenfreund thematisiert auch die besondere politische Situation in Österreich, in der sie den Vorsitz des FWF übernommen hat. Mit der Neugestaltung des Bundesministeriums für "Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft", ergeben sich auch für den FWF einige Neuerungen. Ehrenfreund blickt nach Gesprächen mit Minister Reinhold Mitterlehner positiv in die Zukunft. Die Präsidentin hat sich, gemeinsam mit ihrem Team, hohe und motivierte Ziele gesetzt. „Nur eine gut funktionierende Koordination zwischen den verschiedenen Akteuren des Forschungs- und Innovationssystems wird es ermöglichen, das nationale wissenschaftliche Potenzial in Österreich voll auszuschöpfen sowie internationale Talente und Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher anzuziehen.“, sagt Ehrenfreund. „neues entdecken, talente fördern, ideen umsetzen“ – dieses Motto steht für die Präsidentin und ihr Team an oberster Stelle.

(Daniela Pümpel)