Vertreter für das Moot-Court-Bundesfinale gekürt

Mitte Jänner fand die Abschlussverhandlung des Moot Court Zivilrecht 2013/14 am Innsbrucker Landesgericht im Schwurgerichtssaal statt. Heuer organisierte die Rechtswissenschaftliche Fakultät zum ersten Mal gemeinsam mit ELSA Innsbruck den Moot Court aus Zivilrecht. Sechs Studierendenteams haben teilgenommen.
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Bild: Das Siegerteam: Matthias Knoll, Maximilian Maier und Joseph Moser. (Foto: Sabrina Lumetzberger)

Das neue Jahr startete für die sechs Studierendenteams der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck sogleich mit einem Highlight. Der Moot Court Zivilrecht 2013/14, der bereits seit 10 Jahren von ELSA Innsbruck alleine und heuer das erste Mal gemeinsam mit der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Innsbruck organisiert wurde, ging mit den mündlichen Abschlussverhandlungen in die letzte Runde. Insgesamt 18 Rechtswissenschaftsstudenten und -studentinnen mussten sich im Schwurgerichtssaal des Landesgerichtes Innsbruck vor dem Richtersenat, bestehend aus Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Bydlinski (Hofrat des Obersten Gerichtshofes), Univ.-Prof. Mag. Dr. Alexander Schopper (Institut für Unternehmens- und Steuerrecht) und Rechtsanwalt Dr. Christian Winder (Vizepräsident der Tiroler Rechtsanwaltskammer), beweisen. Nach einigen einführenden Worten seitens Univ.-Prof. Dr. Bernhard Eccher (Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät), Alexandra Avram (ELSA Innsbruck) und Univ.-Ass. Mag. Rainer Silbernagl (Institut für Römisches Recht und Rechtsgeschichte) stand den finalen Verhandlungen nichts mehr im Weg.

Aufgeteilt auf drei Fälle saßen sich jeweils zwei Dreier-Teams im Schwurgerichtssaal des Innsbrucker Landesgerichts als Kläger und Beklagte gegenüber. Nach der Darlegung der Sachverhalte kam es zu einigen klaren, aber fairen Auseinandersetzungen zwischen den sich gegenüberstehenden Teams und der Hohe Senat entschied aufgrund der rechtlich vorgebrachten Argumente und der ausgeführten Schriftsätze über den Verhandlungsausgang. Trotz anfänglicher Nervosität meisterten die Studierenden die spontanen und teilweise kritischen Fragen des Richtersenats mit Bravour. Am Ende konnte jedoch nur eine Gruppe gewinnen.

Um 19:00 Uhr versammelte man sich zur Preisverleihung in der Aula im Hauptgebäude der Universität Innsbruck. Nach den Danksagungen und Ehrungen der betreuenden Rechtsanwälte, den wissenschaftlichen Mitarbeitern, Organisatoren und Sponsoren und ein paar Worten seitens Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwartze (Institut für Zivilrecht) und Dr. Klaus-Dieter Gosch (Richter des Oberlandesgerichtes Innsbruck) verkündeten Dr. Christian Winder und Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Bydlinski das Urteil. Über Platz 3 durften sich Sandra Eschauer, Julia Haaser und Stephanie Jicha, über Platz 2 Hanna Kolar, Michael Mingler und Andreas Reichhold freuen. Team 6, bestehend aus Matthias Knoll, Maximilian Maier und Joseph Moser, konnte den Richtersenat durch sein Verhandlungsgeschick überzeugen und nahm stolz seinen Preis für den 1. Platz entgegen. Der Rhetorik-Preis ging an Bernhard Stolz. Das Siegerteam zieht nun in die zweite Runde des gesamtösterreichischen Moot Court Zivilrecht ein und vertritt die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Innsbruck bundesweit. Dieses Finale wird Anfang Juni ebenfalls in Innsbruck abgehalten.

(Sabrina Lumetzberger)

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