Italienisches Gesellschaftsrecht im Fokus

Die vereinfachte GmbH und die GmbH mit vermindertem Gesellschaftskapital im Italienischen Recht standen im Zentrum einer Tagung, die am 11. Dezember vom Institut für Italienisches Recht der Universität Innsbruck in Kooperation mit der Universität Padua unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Francesco A. Schurr veranstaltet wurde.
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Bild: Die Tagung zum italienischen Gesellschaftsrecht stieß auf großes Interesse.

Univ.-Prof. Dr. Roland Psenner, Vizerektor für Lehre und Studierende der Universität Innsbruck, sowie der Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Univ.-Prof. Dr. Bernhard Eccher, eröffneten die Tagung an der Universität Innsbruck, zu der neben WissenschaftlerInnen aus Innsbruck und Padua vor allem auch Rechtsanwälte, Wirtschaftsberater, Notare und Richter gekommen waren, um sich umfassend über die neue italienische Rechtslage zu informieren. Als Vortragende der von der Rechtsanwaltskammer Bozen für die Weiterbildung akkreditierten Tagung konnten die Professoren Bernhard Eccher (Universität Innsbruck), Francesco A. Schurr (Universität Liechtenstein, Vaduz), Marco Cian (Universität Padua), Maurizio Bianchini (Universität Padua), Peter Kindler (Universität München) und Alexander Schopper (Universität Innsbruck) gewonnen werden.

Thema der wissenschaftlichen Tagung war das im Jahr 2012 reformierte Recht der Società a responsabilità limitata (Srl), das vom italienischen Gesetzgeber mit dem Decreto Legge 76/2013 erneut abgeändert wurde. Neben einer Einführung in die Thematik sowie einer Analyse der Missbrauchsanfälligkeit der Regelung versuchten die Experten auch in einem Rechtsvergleich zum deutschen und österreichischen GmbH-Recht die Praxistauglichkeit der neuen italienischen Rechtslage zu analysieren und eine ökonomische Analyse der neuen Vorschriften vorzunehmen.

(sr)