Ergebnisse der MitarbeiterInnenbefragung präsentiert

Vergangene Woche wurden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Uni Innsbruck die Ergebnisse der im Herbst durchgeführten Online-Befragung „gut drauf“ präsentiert. Auf Basis dieser Ergebnisse soll nun ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement implementiert werden.
VR Meixner begrüßte die Anwesenden bei der Präsentation.
Bild: VR Meixner begrüßte die Anwesenden bei der Präsentation.

„Ich danke allen 1227 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihre Teilnahme an der Online-Befragung gezeigt haben, dass sie aktiv an einer Verbesserung des Arbeitsumfeldes mitarbeiten wollen“, begrüßte Personal-Vizerektor Wolfgang Meixner – auch in Vertretung des Rektors – bei der Präsentation der Befragungsergebnisse vergangene Woche in der Aula. Neben den VizerektorInnen Anke Bockreis und Roland Psenner nahmen auch die Betriebsratsvorsitzenden Erwin Vones (Allgemeines Personal) und Christoph Bedenbecker (Wissenschaftliches Personal) an der Veranstaltung teil. „Die Ergebnisse zeigen uns ganz klar auf, wo Handlungsbedarf besteht, sie zeigen aber auch ein hohes Arbeitsengagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Vizerektor Meixner. Er betonte aber gleichzeitig, dass sich die Universitätsleitung nicht auf Durchschnittswerten ausruhen werde: „Wir werden uns sehr differenziert mit den Ergebnissen auseinandersetzen.“

Dr. Gerhard Rumpold, Leiter der Firma CHES, die mit der Abwicklung der Befragung beauftragt wurde, präsentierte im Anschluss eine Zusammenfassung der Ergebnisse, bei der vor allem die Bereiche Arbeitszufriedenheit, Arbeitsengagement und Arbeitsmotivation sehr positiv auffielen. Besonderen Handlungsbedarf sehen die TeilnehmerInnen an der Online-Befragung vor allem in den Bereichen Führungsverhalten, Arbeitsorganisation und gesünderes Essensangebot. Insgesamt sei die hohe Beteiligungsrate von 39,2% der MitarbeiterInnen Hinweis auf eine lebendige Betriebskultur mit engagierten und an der Organisation interessierten MitarbeiterInnen, so Rumpold.

Weitere Schritte

In drei sogenannten Gesundheitszirkeln – innerbetriebliche Arbeitskreise, die von ArbeitspsychologInnen begleitet werden – sollen nun von den MitarbeiterInnen selbst Vorschläge erarbeitet werden, die die Situation verbessern könnten. MitarbeiterInnen der Uni Innsbruck können sich über das interne Fortibildungsprogramm zu diesen Gesundheitszirkel anmelden, wobei jeweils ein Termin für das allgemeine Personal, für das wissenschaftliche Personal und für Führungskräfte angesetzt wurde. Auf Basis der dort erarbeiteten Vorschläge wird die Steuerungsgruppe „gut drauf“ konkrete Maßnahmen entwickeln, deren Umsetzung im März 2014 begonnen werden soll. „Die Ergebnisse der Umfrage sind für uns ein Benchmark – nach Implementierung der Maßnahmen soll eine weitere Online-Befragung bessere Ergebnisse zeigen“, betonte Mag. Isabella Göschl von der Stabsstelle Personalentwicklung der Uni Innsbruck, die das Projekt „gut drauf“ koordiniert.

 (sr)