Studierende gegen neues Lehrerdienstrecht

Studierende der Universität Innsbruck machen mit einem selbstproduzierten Video gegen das neue LehrerInnendienstrecht mobil. Entstanden ist das Video sehr spontan nach einer Informationsveranstaltung an der Universität.
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Bild: Studierende machen ihrem Unmut Luft.

„Dieser Film zeigt Szenen, die ab 2018 in österreichischen Schulen zur Tagesordnung gehören. Wir kritisieren diese, jedoch geben wir auch Verbesserungsvorschläge, wie eine Schule der Zukunft aussehen sollte“, heißt es auf der YouTube-Seite des Videos „Zukunft ohne Qualität. Das neue LehrerInnendienstrecht.“, der inzwischen weit über 60.000 mal aufgerufen wurde.

Lehramtsstudierende hatten sich gemeinsam mit den Studienvertretungen der Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik und der School of Education nach einer Informationsveranstaltung spontan zusammengetan und das Video produziert. „Ich hab die Leitung übernommen, in der selben Nacht das Drehbuch geschrieben und mit der Planung angefangen“, erzählt Markus Egger. „Mit der Zeit haben sich immer mehr Studierende uns angeschlossen.“ Zu seiner Motivation sagt Egger: „Ich habe die Einzelheiten dazu erst bei dieser Veranstaltung erfahren und wusste, dass ich etwas machen muss, um so vielen Personen wie möglich diese Einzelheiten näher zu bringen und so das Dienstrecht zu verhindern“, sagt der Student.

(Christian Flatz)